Newsarchiv in Langemeyer Online
Schlagzeilen: Alle News im Überblick
- 21.09.09 - Große Chancen in den Zukunftsbranchen
- 06.05.09 - Aktionsplan Soziale Stadt: Positive Zwischenbilanz
- 26.03.09 - Frühkindliche Förderung im Wohnblock: OB Dr. Langemeyer eröffnet FABIDO „Kinderlachen-Kinderstuben“
- 02.03.09 - Gas, Wasser, Strom, Fernwärme:
Stadt Dortmund und DEW21 haben Konzessionsverträge unterzeichnet - 15.01.09 - Mit Konjunkturpaket örtliche Akzente setzen
- 12.01.09 - Mahn- und Gedenkstätte Steinwache: Neuer Besucherrekord in 2008 und Modernisierung der Ausstellung ab 2009
- 18.11.08 - Förderbescheid im Rathaus übergeben: EU und Land überweisen gut 32 Millionen Euro für den Umbau des ‚Dortmunder U’
- 07.11.08 - Aktionsplan Soziale Stadt:
Gute Projekte zur Integration in den Arbeitsmarkt - 10.10.08 - Dr. Gerhard Langemeyer: Erklärung zur OB-Kandidatur 2009
- 10.10.08 - Dr. Gerhard Langemeyer: Dortmunder Erfolge – eine aktuelle Bilanz
- 09.09.08 - Gute Noten für den Standort Dortmund
- 08.08.08 - Aktionsplan Soziale Stadt: Erste Maßnahmen auf den Weg gebracht
- 19.06.08 - Ferienspiele Sommer 2008
- 02.06.08 - Familienfreundliches Dortmund
- 15.05.08 - Entwicklung familienfreundlicher Gartenparks: Pilotprojekt Gartenpark Brackel
- 30.04.08 - Positive Wirtschaftsentwicklung in Dortmund
- 21.04.08 - Neue Initiative - Mikrokredite in der Nordstadt
- 04.04.08 - Wieder 100 Ausbildungsplätze bei der Stadt Dortmund
- 11.03.08 - Großstädtisches Ambiente für die Plätze am U-Turmes
- 18.02.08 - 10.000 Euro plus Auszeichnung für Familienfreundlichkeit
- 01.02.08 - 5000 Dortmunderinnen und Dortmunder nutzen das Sozialticket
- 25.01.2008 - Bildungsbericht bietet erstmals komplexe, wissenschaftliche Grundlage
- 08.01.08 - Aktionsplan Soziale Stadt:
Sozialamt und JobCenterARGE planen 13 gemeinsame Servicebüros - 07.01.08 - Neugier macht schlau - Kinder- und Jugendtechnologiezentrum geht 2008 an den Start
- 03.12.07 - Loveparade Metropole Ruhr geht in die zweite Runde
Essen überreicht Dortmund für 2008 den offiziellen Staffelstab - 23.11.07 - Dortmund als erste deutsche Großstadt mit dem Gütezeichen "Mittelstandsfreundliche Kommunalverwaltung" ausgezeichnet
- 09.11.07 - Wirtschaftsförderung geht neue Wege
26.10.07 - OB legt Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund vor:
Kinderarmut bekämpfen- 12.10.07 - Von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft
- 20.09.07 - Kreativwirtschaft birgt Potenzial für Dortmund
14.09.07 - Neuer Doppelhaushalt 2008 / 2009:
Investitionen für die Bürgerinnen und Bürger- 30.08.07 - Bundespräsident Horst Köhler besucht die Dortmunder Grundschule Kleine Kielstraße
- 23.08.07 - Familienbüros überreichen Eltern bei Willkommensbesuchen Bücherpaket
- 13.08.07 - Moderne Verwaltung:
Projekt "2020" wird in Hörde umgesetzt - 31.07.07 - Farbenfrohe Familienkalender und Gutscheinhefte erwarten Dortmunder Familien
27.07.07 - Service-Team „...anders wohnen – anders leben...“
13.06.07 - Wirtschafts- und Tourismusförderung in Dortmund Hand in Hand
- 01.06.07 - Neue Attraktion im Westfalenpark - mondo mio!, die KinderErlebnisAusstellung
- 11.05.07 - Sportstadt Dortmund: 10 Mio. für Sportstätten
- 03.05.07 - U-Gelände gehört jetzt der Stadt
- 18.04.07 - OB-Initiative DortmundParks

Bild: Dortmund investiert in Zukunftsbranchen, z.B. in die MST-factory
Große Chancen in den Zukunftsbranchen
In einer aktuellen Studie von Prognos und Handelsblatt platziert sich Dortmund unter den Top-Regionen Deutschlands
Dortmund, 21. September 2009. Die Arbeit des dortmund-project trägt Früchte: Der "Zukunftsatlas Branchen 2009" des Schweizer Prognos-Instituts bescheinigt Dortmund optimale Bedingungen für Branchen mit großen Wachstumspotenzialen und damit gute Wirtschaftsaussichten. Unter den mehr als 400 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten erreicht Dortmund nach der Einordnung als "stiller Star" im Jahr 2004 nun einen sehr guten 23. Platz. Als besonders positiv bewertet die Studie die Förderung der Zukunftsbranchen.
Dortmund gehört bei zukunftsgewandten Themen mittlerweile zu den Spitzenstandorten in Deutschland. Im "Zukunftsatlas Branchen 2009" konnte sich Dortmund mit Platz 23 unter insgesamt 413 Kreisen und kreisfreien Städten in der Spitzengruppe platzieren. In Nordrhein-Westfalen belegt Dortmund zusammen mit Köln und Düsseldorf die Spitzenplätze. In der Studie, die das Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos im Auftrag des Handelsblattes erarbeitet hat, wurden 413 Kreise und kreisfreie Städte untersucht. Im Blickpunkt stand die Frage, welche Standorte in Zukunft zu den stärksten Clusterregionen zählen werden. Die Studie geht davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft global in Zukunft nur mit besonders technologie- und wissensintensiven Produkten behaupten kann.
Sieben Wirtschaftsbereichen mit langfristigen Wachstumspotenzialen kommt der Studie zufolge daher besondere Bedeutung zu: der Gesundheitswirtschaft, der Informations- und Kommunikationstechnologie, dem Fahrzeugbau, der Logistik, den Unternehmens- und Forschungsdienstleistungen, dem Maschinenbau, sowie der Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Besonders positiv bewertet der Zukunftsatlas Regionen, die auf unterschiedliche Standbeine setzen und so ein möglichst großes Spektrum abdecken. Auch die Nähe zu Hochschulen und Forschungsinstituten, die den nötigen Wissenstransfer erst ermöglicht, wurde besonders berücksichtigt.
Die Prognos-Studie zeigt, dass die Stadt Dortmund in den letzten Jahren auf die "richtigen Pferde" gesetzt hat. So betont Prognos, dass vornehmlich Branchen, die durch eine hohe Integration in den Weltmarkt gekennzeichnet sind, industrierelevante Querschnittstechnologien anbieten und durch Forschung und Entwicklung (F&E) im hohen Ausmaß Produkt- und Prozessinnovationen generieren, sehr gute Zukunftsaussichten ausweisen. "Für die langfristigen Zukunftsaussichten der Wirtschaft sind weniger kurzfristige Absatz- und Umsatzschwankungen entscheidend als vielmehr der Grad der Technologie- und Wissensintensität. Das höchste Wachstumspotenzial weisen daher Bereiche auf, die überdurchschnittlich in F&E investieren. Im Rahmen einer zeitgemäßen Wirtschaftspolitik müssen Ansätze zur Strukturbildung, der Nutzung von Synergien, zur Entwicklung und Stärkung von Technologie- und Innovationsregionen, sowie zur nationalen und internationalen Profilierung im Vordergrund stehen", so Prognos.
In Dortmund arbeiten mittlerweile 58.000 Menschen in den sieben Zukunftsfeldern. Die wichtigsten Zukunftsfelder, in denen die Stadt eine überdurchschnittliche Bedeutung im Vergleich zu Deutschland aufweist, sind Logistik, Gesundheitswirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnologien, hochwertige Unternehmens- und F&E-Dienstleistungen, Maschinenbau sowie Mess- und Regelungstechnik.
"Das gute Ergebnis bestätigt unsere Entscheidung, auf Zukunftsbranchen mit Potenzial zu setzen und nicht zuletzt auch die Sinnhaftigkeit einer langfristigen und kraftvollen Wirtschaftsförderungsstrategie für Dortmund", so Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. "Wir haben in der Vergangenheit stets darauf hingewiesen, wie wichtig Wissen und Innovationsfähigkeit als Standortfaktoren sind." Die Wirtschaftsförderung Dortmund habe aber nicht nur die Bedeutung der Zukunftsbranchen, sondern auch ihre wichtige Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie betont. "In den Wechselwirkungen von technologisch-wissenschaftlicher Kompetenz, adäquaten Bildungs- und Qualifizierungsangeboten, hochwertigen Dienstleistungen und kräftiger Industrie kann der Strukturwandel weiter erfolgreich gestaltet werden", erklärt Mager.

Gute Arbeit - ein Thema des Aktionsplans Soziale Stadt Dortmund
Aktionsplan Soziale Stadt: Positive Zwischenbilanz
Dortmund, den 06.05.2009 - Der Verwaltungsvorstand hat sich am 5. Mai mit einem Zwischenbericht zur "Sozialen Stadt" beschäftigt. "Es geht darum, in unserer Stadt Armut wirksam zu bekämpfen. Mit dem Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund haben wir eine nachhaltige gesamtstädtische Strategie. Vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit werden wir unsere Anstrengungen weiter verstärken", so Oberbürgermeister Dr. Langemeyer.
Bereits 5 Mio. Euro wurden mobilisiert
Im Mittelpunkt des Aktionsplans stehen die Schwerpunkte, Arbeit schaffen, Kinderarmut bekämpfen und Stärkung des sozialen Zusammenhalts in den Stadtteilen. In allen Bereichen konnten Erfolge erzielt werden. Viele Maßnahmen wirken gesamtstädtisch, wie beispielsweise der kommunale Lernmittelfonds, die Maßnahmen zur Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf (Projekt Zeitgewinn) oder die Aktivitäten des JobCenter/ARGE. Insgesamt wurden im städtischen Haushalt bereits rund 5 Mio. Euro auf die neuen sozialpolitischen Schwerpunkte umgesteuert.
Breites Bürgerengagement in den Aktionsräumen
Gefördert werden auch die 13 Aktionsräume, die einen besonderen Entwicklungsbedarf haben. Hier werden gegenwärtig 34 Projekte verwirklicht, die gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort erarbeitet wurden. Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement haben eine neue Qualität erreicht. Bei dem Projekt "Frühkindliche Förderung im Wohnblock - Kinderlachen-Kinderstuben" in der Nordstadt arbeiten beispielsweise drei Wohnungsgesellschaften, der Verein Kinderlachen, die Robert Bosch Stiftung und der städtische Eigenbetrieb FABIDO zusammen. Die Idee zu den Kinderstuben wurde von der Grundschule Kleine Kielstraße in den Beteiligungsprozess eingebracht.
In fünf Aktionsräumen (Westerfilde, Wickede, Scharnhorst-Ost, Borsigplatz, Dorstfelder Brücke) wurden zudem bereits Aktionsbüros eröffnet, welche Leistungen der Sozialverwaltung und des JobCenter/ARGE direkt vor Ort anbieten. Weitere Aktionsbüros werden folgen.
Zentrales Projektbüro eingerichtet
Um alle geplanten Aktivitäten umzusetzen werden die Projektstrukturen weiter professionalisiert. Zum 04.05.2009 wurde im Rathaus ein zentrales Projektbüro eingerichtet. Gudrun Schmitz (Tel: 50-26648) und Matthias Siepmann (Tel: 50- 26647) sind ab sofort Ansprechpartner für alle Aktivitäten im Rahmen des Aktionsplans Soziale Stadt. Zudem kümmern sich 7 Kolleginnen und Kollegen aus der Sozial- und Planungsverwaltung um die Aktivitäten in den 13 Aktionsräumen. Leiter der neuen Projektgruppe, ist Hermann Schultenkämper (Tel: 50-26448), der bereits in der Vergangenheit die Aktivitäten zur Sozialen Stadt koordiniert hat.
Weitere Aktivitäten mit Blick auf den Arbeitsmarkt geplant
In Dortmund sind mittlerweile rund 10.000 Menschen von Kurzarbeit betroffen. In einigen Fällen hat das dazu geführt, dass Transferleistungen nach dem Sozialgesetzbuch beantragt werden mussten. Der Verwaltungsvorstand hat sich deshalb erneut mit der Arbeitsmarktsituation in Dortmund beschäftigt.
Im Ergebnis ist unter anderem der Auftrag an die Sozialverwaltung gegangen, sich vor dem Hintergrund der Arbeitslosenzahlen mit der Situation des Arbeitslosenzentrums zu befassen. Das Arbeitslosenzentrum (ALZ) unterstützt, berät und informiert seit mehr als zwanzig Jahren arbeitslose Dortmunderinnen und Dortmunder. Nachdem das Land Zuschüsse gestrichen hatte, war das ALZ von der Schließung bedroht. Diese konnte im vergangenen Herbst abgewendet werden, da von Stadt, ARGE, Arbeitsagentur und DGB bis 2010 eine gemeinsame Lösung für das ALZ gefunden wurde.
Ebenfalls unter Arbeitmarktpolitischen Gesichtspunkten erhielt die Wirtschaftsförderung Dortmund den Auftrag, zu prüfen, wie das Projekt "Frau.Innovation.Wirtschaft" nach Wegfall bestehender Förderungen weitergeführt werden kann.
Frühkindliche Förderung im Wohnblock: OB Dr. Langemeyer eröffnet FABIDO „Kinderlachen-Kinderstuben“
Dortmund, den 26.03.2009 - Der Aktionsplan Soziale Stadt füllt sich mehr und mehr mit Leben. Im Aktionsraum Nordmarkt haben kürzlich drei Kinderstuben eröffnet, in denen Tagesmütter Kinder ab zwei Jahren unmittelbar in ihrem Wohnumfeld betreuen. Am heutigen Donnerstag eröffnet Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer die Kinderstuben in der Einrichtung im Hannibal, Bornstraße 79.
Mit dabei sind die Jugenddezernentin Waltraud Bonekamp, die Leiterin des städtischen Eigenbetriebs FABIDO Cornelia Ferber, Vertreterinnen und Vertreter von LEG, Kinderlachen e.V. und weiterer Kooperationspartner sowie die Kinder der Kinderstube.
Die drei Kinderstuben befinden sich in Wohnungen in der Heiligegartenstraße 25c sowie der Bornstraße 79 und 138. Die kleinen Wohnungen wurden von den drei Wohnungsbaugesellschaften LEG, DOGEWO21 und der J.E. Schmitt GbR kostenlos zur Verfügung gestellt. Der städtische Eigenbetrieb FABIDO, das Jugendamt und der Verein Kinderlachen sorgen gemeinsam für die frühkindliche Förderung im Wohnblock. Die Kinderstuben im Aktionsraum Nordstadt sind in dieser Form einzigartig.
Die Kinderstuben sind für die Kinder täglich von 8 bis 14 Uhr geöffnet, von 14 bis 16 Uhr gibt es gemeinsame Aktionen für Kinder und Eltern. Die Kinder werden früh individuell gefördert und besonders beim Erwerb der deutschen Sprache unterstützt. Durch vielfältige Angebote werden die Eltern direkt in die Bildungsarbeit einbezogen, bei Bedarf auch individuell begleitet und beraten.
Die Tagesmütter bahnen bis spätestens zum 4. Lebensjahr der Kinder den Kontakt zu einer FABIDO-Kindertageseinrichtung an und begleiten die Kinder und Eltern beim Übergang in die Einrichtung.
In den Kinderstuben werden je drei Kinder durch eine Tagesmutter betreut. Durch diese Familienähnlichkeit und durch die Nähe der Kinderstuben zu den Wohnungen der Eltern genießen die Kinderstuben bereits jetzt eine sehr große Akzeptanz bei den Eltern. Alle bisher geschaffenen 21 Plätze sind belegt, und es gibt bereits Wartelisten.
Die Idee zu dieser frühkindlichen Förderung im Wohnblock entstand Anfang letzten Jahres in der Grundschule Kleine Kielstraße. Ein wichtiger Auslöser war, dass 80 Prozent der Schulanfänger der Grundschule keine hinreichenden deutschen Sprachkenntnisse besitzen und 36 Prozent der Schulanfänger mit vier Jahren noch keine Kindertageseinrichtung besuchten.
Schnell fand sich mit dem Dortmunder Verein Kinderlachen e.V. ein Pate und Partner, der das Projekt sowohl ideell als auch finanziell unterstützt. Der städtische Eigenbetrieb FABIDO griff die innovative Idee der Grundschule gern auf. Gemeinsam wurde das Projekt weiterentwickelt und innerhalb kurzer Zeit im Rahmen eines Tagesmüttermodells umgesetzt. Die Tagesmütter werden durch das Jugendamt im Rahmen des Platzkontingentes bei FABIDO finanziert. Durch Fördermittel der Robert-Bosch-Stiftung ist es FABIDO zusätzlich möglich, eine Sozialpädagogin zur fachlichen Begleitung und Weiterentwicklung der Kinderstuben zu beschäftigen.
Gas, Wasser, Strom, Fernwärme:
Stadt Dortmund und DEW21 haben Konzessionsverträge unterzeichnet
Dortmund, den 02.03.2009 - Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, Stadtkämmerin Dr. Christiane Uthemann und Dr. Ralf Karpowski, Technischer Geschäftsführer bei DEW21, sowie Hermann Bley, Prokurist/Leiter Controlling bei DEW21 haben am Freitag, den 27. Februar, die Konzessionsverträge Strom, Gas, Wasser und den Gestattungsvertrag Fernwärme zwischen der Stadt Dortmund und der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) unterzeichnet. Damit laufen die neuen Verträge zwischen beiden Partnern nun vom 1. März 2009 bis zum 31. Dezember 2028.
Die Stadt Dortmund hatte im Jahre 1994 mit der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (heute: DEW21) Konzessionsverträge für die Bereiche Strom, Gas und Wasser und einen Gestattungsvertrag für den Bereich Fernwärme geschlossen. Gegenstand dieser Verträge war zum einen die Versorgung des Dortmunder Stadtgebietes mit den genannten Energieformen sowie mit Wasser. Zum anderen regelten die Verträge die Nutzung der öffentlichen Verkehrsräume der Stadt Dortmund durch die DEW21 zwecks Verlegung und Betrieb der erforderlichen Leitungsnetze. Die Verträge waren jeweils zum 1.Januar 1995 in Kraft getreten.
DEW21 war an die Stadt mit dem Wunsch herangetreten, die 2007/2008 noch gültigen Energieverträge mit einer Laufzeit bis 31.12.2014 vorzeitig zu beenden und für 20 Jahre neu abzuschließen.
Als Grund für eine vorzeitige Beendigung und einen Neuabschluss ist vor allem die langfristige Rechtssicherheit zu nennen. Darüber hinaus gibt der Neuabschluss Planungssicherheit, Sicherheit für die Arbeitnehmerschaft. Außerdem bildet er eine verlässliche Grundlage für mögliche Kooperationen mit anderen Vertragspartnern.
In seiner Sitzung am 19. Juni 2008 hatte der Rat die Beendigung der zwischen der Stadt und DEW21 bestehenden Konzessionsverträge Strom, Gas, Wasser und des Gestattungsvertrages Fernwärme beschlossen und die Verwaltung mit den Verhandlungen über einen Neuabschluss dieser Verträge beauftragt. Die bestehenden Verträge mit DEW21 wurden daraufhin zum 31. Dezember 2008 beendet.
Nachdem auch DEW21 der Aufhebung der Verträge zugestimmt hatte, erfolgte die europaweite öffentliche Bekanntmachung am 2. Oktober 2008. Damit wurde die gesetzliche Drei-Monatsfrist nach § 46 Abs. 3 Energiewirtschaftsgesetz in Gang gesetzt, deren Beendigung Voraussetzung für die Zulässigkeit neuer Vertragsabschlüsse ist. Neben DEW21 haben sich keine weiteren Interessenten gemeldet.
In den Verhandlungen von Stadt und DEW21 wurden vier Vertragsentwürfe (Konzessionsverträge Strom, Gas, Wasser und Gestattungsvertrag Fernwärme) nebst Anlagen erarbeitet und einvernehmlich abgestimmt. Folgende Orientierungspunkte waren für die Stadt und für DEW21 leitend:
a) Die Konzessionsverträge Strom, Gas, Wasser sowie der Gestattungsvertrag Fernwärme setzen die Rechtsänderungen der letzten Jahre (Energiewirtschaftsgesetz etc.) sowie die veränderten tatsächlichen Gegebenheiten (z.B. neue technische Entwicklungen) für Dortmund um und stellen die Verträge auf eine rechtlich sichere Basis.
b) Die neuen Verträge geben beiden Partnern, der Stadt Dortmund und DEW21, langfristige Planungssicherheit. Sie tragen damit auch zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Dortmund bei.
c) Das wirtschaftliche Gesamtergebnis der Verträge, insbesondere das Volumen der Konzessionsabgabe, wird fortgeführt. Die neuen Verträge ergeben somit weder für die Stadt noch für DEW21 eine Verschlechterung.
d) Umweltrelevante und energiepolitische Aspekte können im Rahmen der Konzessionsverträge nicht rechtlich verpflichtend vereinbart werden, sind aber gleichwohl als Ziele in die Verträge aufgenommen worden. Weitergehende künftige Vereinbarungen zwischen Stadt und DEW21 bleiben von den Konzessionsverträgen unberührt. Im Fernwärmegestattungsvertrag ist darüber hinaus eine weitere Zielvereinbarung hinsichtlich der Gewinnung von Fernwärme aus nachwachsenden Rohstoffen aufgenommen worden.
Mit Konjunkturpaket örtliche Akzente setzen
Dortmund, den 15.01.2009 - Mit 60 Millionen Euro aus dem am Montag geschnürten Konjunkturpaket rechnet die Stadt Dortmund. „Wir werden das Geld nutzen, um schnelle Maßnahmen zu realisieren und örtliche Akzente setzen. Wir werden schnell handeln können. Dank geänderter Vergabevorgaben können wir so vor allem die örtliche Wirtschaft stärken", erklärte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer.
Bei der Verteilung des Geldes will sich die Verwaltung an den Vorgaben des Bundes orientieren. Danach würde der größte Teil, nämlich fast 40 Millionen Euro in die Sanierung, sowie den Neu und Ausbau von Bildungseinrichtungen fließen. Schulsanierungen, die für 2010 geplant waren, könnten so der Oberbürgermeister dann möglicherweise bereits in 2009 erfolgen. „Ich hoffe, das Land wird die zusätzlichen Mittel als Investitionspauschale auszahlen, damit wir keinen Eigenanteil einplanen müssen. Wenn nicht, muss im Haushalt umgeschichtet werden", so Langemeyer weiter.
Insgesamt sollen durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung 50 Milliarden Euro in Wirtschaft, Binnennachfrage und Infrastruktur fließen.
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache: Neuer Besucherrekord in 2008 und Modernisierung der Ausstellung ab 2009
Dortmund, 12.01.2009 - Die Dauerausstellung „Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945“ und die Veranstaltungen in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache wurden im Jahr 2008 sehr gut gesucht. 490 Gruppen, davon 382 Schulklassen, setzten sich bei Führungen durch das ehemalige Gestapo-Gefängnis mit der Zeit des Nationalsozialismus in unserer Stadt auseinander. Mit 24.782 Besuchern wurde im Jahr 2008 die Bestmarke seit der Eröffnung der Gedenkstätte 1992 erreicht; im Vergleich zum Vorjahr 2007 (23.670 Besucher) ist das eine Steigerung von 4,7 Prozent. Insgesamt besuchten seit 1992 rund 300.000 Menschen die Ausstellung des Stadtarchivs.
Die Ausstellung soll nach und nach modernisiert und an die Sehgewohnheiten des 21. Jahrhunderts angepasst werden. Dabei werden auch neue Erkenntnisse der NS-Forschung in die Schau integriert. In einem ersten Schritt werden 2009 drei Touchscreens in der Steinwache installiert. Sie lassen mit Bild- und Tondokumenten Zeitzeugen zu Wort kommen und informieren über das jüdische Leben in Dortmund. Des weiteren wird 2009 ein Kurzführer erarbeitet, der in deutsch und englisch erscheint.
Natürlich hat die Steinwache auch für 2009 ein breites Veranstaltungsprogramm aufgelegt. Zwölf Vorträge, zwei Workshops, zwei Zeitzeugengespräche und zwölf Sonntagsführungen laden ein, sich mit der Zeit des Nationalsozialismus in Dortmund und weiteren Aspekten der NS-Zeit auseinander zu setzen.
Das Faltblatt mit dem Steinwachen-Jahresprogramm ist in der Steinwache, dem Stadtarchiv und an vielen anderen öffentlichen Stellen kostenlos erhältlich. Es ist auch im Internet unter www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/dortmund in der Rubrik „Veranstaltungen“ abrufbar.
Förderbescheid im Rathaus übergeben: EU und Land überweisen gut 32 Millionen Euro für den Umbau des ‚Dortmunder U’
Dortmund, den 18.11.2008 - Das ‚Dortmunder U’, über Jahrzehnte Symbol Dortmunder Braukultur und bis heute markante regionale Landmarke am westlichen Rand der City, hat auf dem Weg zum Zentrum für Kunst und Kreativität mit internationalem Qualitätsanspruch einen weiteren wichtigen Schritt getan.
Die von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers im Februar angekündigte Förderung durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen traf jetzt auch als formeller Bewilligungsbescheid in Dortmund ein: Regierungsvizepräsidentin Karola Geiß-Netthöfel überreichte das auf 32.053.000 Euro lautende Dokument im Rathaus an Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer.
Bis zum Jahr der Kulturhauptstadt Ruhr 2010, so der ambitionierte Zeitplan, soll der Turm seinen Betrieb als europaweit einzigartiges Innovationszentrum an der Scharnierstelle zwischen Wissenschaft, Kunst, Bildung und Wirtschaft aufnehmen. Die Kosten für Sanierung und Umbau des 1926/27 erbauten ehemaligen Gär- und Lagerhochhauses sind mit rund 46 Millionen Euro kalkuliert. Davon tragen die EU 50 %, das Land 20 % und die Stadt Dortmund 30 %. Sollten wider Erwarten Mehrkosten entstehen, gingen auch die zu Lasten der Stadt Dortmund.
Die Regierungsvizepräsidentin machte sich heute gerne auf den Weg von Arnsberg nach Dortmund. Geiß-Netthöfel: „Das Dortmunder U ist ein elementares Zeugnis der Stadtgeschichte. Die von der Landesregierung angeregte Idee eines Kreativwirtschaftzentrums im und am ,U’ verbindet auf höchst interessante Weise Historie und Zukunft. Ich finde es richtig gut, dass das ,U’ mehr sein soll als nur ein Museum für moderne Kunst – wie es ursprünglich geplant war. Die neue Konzeption verdient diese stattliche Förderung durch die EU und das Land NRW.“
Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer ist stolz darauf, dass Dortmund 2010 eine der großen Attraktionen der Kulturhauptstadt präsentieren kann. Und er ist sicher, dass der enge Zeitplan eingehalten wird: „Die Dach- und Fachsanierung läuft planmäßig und wird noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Das Gebäude ist inzwischen weitgehend entkernt, so dass zeitnah mit der Neugestaltung im Inneren begonnen werden kann.“
Nach dem Entwurf des Dortmunder Büros Gerber Architekten wird der U-Turm durch eine über alle Geschosse offene ‚Kunst-Vertikale’ in seinem ganzen Volumen sichtbar und erlebbar gemacht. Außen angehängte Kuben signalisieren schon von weitem die neuen Inhalte des ehemaligen Industriebaus. Das Foyer im Erdgeschoss geht in eine überdachte Piazza über, die die Verbindung zu dem neuen Stadtquartier schafft, das in den nächsten Jahren entstehen wird. Über Rolltreppen gelangt man bis in die „Kathedrale“ direkt unter dem leuchtenden ‚U’. Hier gibt es Platz für Veranstaltungen, eine Cafélounge sowie den KulturChannel 2010. Eine Dachterrasse eröffnet zudem spektakuläre Stadtansichten. In den Geschossen dazwischen werden die Fachhochschule und die TU Dortmund (1. OG) und das Museum am Ostwall (4. und 5. OG) neue Räumlichkeiten finden. Aus dem zweiten und dritten Obergeschoss werden sogenannte Kreativetagen und das sechste Obergeschoss steht für Sonderausstellungen zur Verfügung.
Am Fuße des ‚U’ findet derzeit umfangreicher Straßenbau statt, um die Verkehrsführung anzupassen und das Areal besser an die City anzubinden. Bis zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes ist da das erste Etappenziel erreicht. Das Investorenauswahlverfahren für die nördliche Fläche mit Berufskolleg, Kreativwirtschaftlichem Zentrum und touristischem Besucherzentrum wird im ersten Quartal 2009 entschieden sein. Auf der südlichen Fläche wird bis 2011 ein neues Bürogebäude entstehen und die östlichen Flächen sollen einen noch nicht endgültig festgelegten Nutzungsmix inklusive Blockheizkraftwerk aufnehmen.
Summa Summarum erwartet Langemeyer, dass rund um das ‚U’ in den nächsten Jahren öffentliche und private Investitionen in Höhe von 250 bis 300 Millionen Euro angeschoben werden.

Bild: Dr. Langemeyer beim Auftaktforum soziale Stadt
Aktionsplan Soziale Stadt:
Gute Projekte zur Integration in den Arbeitsmarkt
Dortmund, den 07.11.2008 - Mit 23.872 Plätzen in verschiedenen arbeitsmarktlichen Förderinstrumenten hat sich die ARGE auch für das nächste Jahr ein ambitioniertes Arbeitspaket vorgenommen. Das Sozialamt will zudem eine „Produktionsschule“ einrichten.
In Trainingsmaßnahmen, Arbeitsgelegenheiten oder Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung erhalten mehr als 30.000 Arbeitslose die Möglichkeit, ihre Qualifikation und damit ihre Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu verbessern. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf passgenauen Angeboten für besondere Zielgruppen wie beispielsweise Jugendliche, Alleinerziehende, Schwerbehinderte sowie Migrantinnen und Migranten.
Mit 29.716 zu betreuenden Arbeitslosen hat die JobCenterARGE den niedrigsten Arbeitslosenstand seit ihrem Bestehen erreicht. Im letzten Monat ist er erstmals unter die 30-Tausendermarke gefallen. Gemessen am Höchststand im Jahre 2006 mit 37.439 arbeitslos Gemeldeten macht das einen beachtlichen Rückgang um 21 Prozent aus. Diese Integrationserfolge wiegen umso mehr, wenn man bedenkt, dass rund zwei Drittel der Betreuten wegen Langzeitarbeitslosigkeit oder fehlender Ausbildung eher den arbeitsmarktfernen Personengruppen zuzuordnen sind.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Bereich der JobPerspektive. Mit diesem Förderprogramm werden neue Stellen für besonders schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose geschaffen. Die Leistungsdefizite werden durch Personalkostenerstattungen aufgefangen, die bis zu 75 Prozent des Arbeitsentgeltes betragen. Über dieses Programm sind in Dortmund bereits über 450 neue Stellen für ungelernte Kräfte überwiegend im Helferbereich entstanden. Damit ist die JobCenterARGE Dortmund Spitzenreiter im NRW Vergleich.
2009 startet auch das Projekt „ps.fabriq“, für das rund 200 qm Fläche im Gebäude Rheinische Straße 167 angemietet werden. Hinter dem exotisch anmutenden Kürzel verbirgt sich die innovative Idee des Sozialamtes, eine „Produktionsschule zur Förderung von Arbeit, Beschäftigung, Integration und Qualifizierung“ einzurichten.
Zielgruppe sind arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene aus dem „Unter 25-Jahre-Bereich“ ohne Ausbildungsplatz und ohne qualifizierten Schul- oder Berufsabschluss. In Dortmund sind derzeit rund 2.100 Jugendliche und junge Erwachsene arbeitslos gemeldet. Das Projekt hat 26 Plätze und wird von der JobCenterARGE Dortmund aus dem Topf der Arbeitsgelegenheiten finanziert. Das Gesamtprojekt ist für zwei Jahre bewilligt, die einzelne Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (AGH) dauert dabei maximal zwölf Monate bei 30 Stunden wöchentlich.
Ziel ist es, die Maßnahmeteilnehmer in konkrete betriebliche Abläufe einzubinden. Sie beteiligen sich aktiv und verantwortlich unter fachkundiger Anleitung an allen relevanten Schritten eines Produktionsbetriebes von der Planung der Produktionsprozesse über das Marketing und natürlich die Herstellung und den Verkauf von Produkten aus den Bereichen Schreinerei, Textilservice und Kreativwerkstatt. Zu den Produkten zählen beispielsweise Bänke und Boxen für Schulen und Kindertageseinrichtungen, Deko-Schmuck sowie Karnevals- und Halloween-Kostüme.
Dr. Gerhard Langemeyer: Erklärung zur OB-Kandidatur 2009
Dortmund, den 10.10.2008 - In den letzten Tagen habe ich in aller Ruhe und mit etwas Abstand über die aktuelle Lage in Dortmund nachgedacht. Ausführlich habe ich mit meiner Familie gesprochen, mich mit Freunden beraten und eine Entscheidung getroffen:
Für eine erneute Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Dortmund stehe ich nicht mehr zur Verfügung.
Bis zum Ende meiner Wahlzeit im Oktober 2009 werde ich mich mit voller Kraft der Aufgabe widmen, die Stadt Dortmund weiter auf ihrem Erfolgskurs zu führen. Dabei gilt die Devise „die Stadt zuerst“.
Mit dem Motto „Dortmund gewinnt“ bin ich 2004 angetreten. Die frischen Eindrücke von der Expo-Real in München belegen, wir haben viel erreicht. Die politischen Projekte kommen gut voran, das zeigt die Erfolgsbilanz.
Diese Erfolge sind eine Gemeinschaftsleistung vieler Menschen dieser Stadt. Das Zusammenwirken von Rat, Verwaltung und OB, von SPD und den Grünen, von Partei und Fraktion – all das hat eine beachtliche Teamleistung zuwege gebracht. Wir können stolz darauf sein.
Als Oberbürgermeister stehe ich zu meiner Gesamtverantwortung. Das heißt in der Konsequenz: ich kann mir die Erfolge zurechnen, muss aber auch hinnehmen, dass ich ohne persönliche Schuld Verantwortung tragen muss für das Fehlverhalten anderer.
Dass die Opposition keine überzeugenden Gegenvorschläge unterbreitet und sich in manischer Fehlersuche verliert, ist normal. Normal ist es auch, Einzelfälle zu Skandalen hoch zu stilisieren und in den Medien sich darüber zu verbreiten.
Erfolgreich wehren kann man sich dagegen nur mit einer geschlossen auftretenden Partei. Daran hat es in den letzten Monaten gemangelt.
Das Verhalten einzelner, das ich in den letzten Tagen erleben musste, ist aber für mich nicht länger hinnehmbar. Ich habe für die Stadt und für die SPD gute Arbeit geleistet. Dortmund ist auf dem richtigen Weg im Strukturwandel, daran gibt es keinen Zweifel.
Ich möchte, dass die Partei geschlossen in den Wahlkampf zieht und wieder gewinnt. Diesem Ziel dient meine Entscheidung. Ich danke all denjenigen, die mich bislang ermutigt haben und solidarisch zu mir stehen.
Dr. Gerhard Langemeyer: Dortmunder Erfolge – eine aktuelle Bilanz
Dortmund, den 10.10.2008 - Mit dem Motto „Dortmund gewinnt“ bin ich 2004 angetreten. Die frischen Eindrücke von der Expo-Real in München belegen mir, wir haben viel erreicht :
- Auf der Westfalenhütte entstehen neue Arbeitsplätze, der städtebauliche Vertrag ist unterschrieben, der Verkauf von 45 ha Fläche südlich der Springorumstraße ist perfekt. Etwa 200 Mio. € werden dort investiert.
- Das Einkaufszentrum von ECE auf dem Thier-Gelände nimmt Formen an. Das Modell zeigt eindrucksvoll, was kommen wird. Ein Investitionsvolumen von etwa 250 Mio. €.
- Auf dem Hansaplatz entsteht jetzt endlich die „gläserne Halle“, über die schon 1999 heftig diskutiert wurde.
- Auch beim Hauptbahnhof geht es voran. Finanzminister Steinbrück hat mich informiert, dass die Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund unter Dach und Fach ist. Etwa 120 Mio. € werden für die Sanierung des Hauptbahnhofes nach Dortmund fließen, der erste Abschnitt soll bis zur Kulturhauptstadt Ruhr 2010 fertig sein.
Die politischen Projekte kommen gut voran:
- Die Zahl der Arbeitsplätze – vor allem im sozialversicherungspflichtigen Bereich – steigt kontinuierlich. Das mit dem dortmund-project angestrebte Ziel ist mit 39.000 mehr als zur Hälfte erreicht. Wir werden alles tun, die durch den Abbau von Arbeitsplätzen entstandene Lücke zu füllen. Dabei helfen auch die traditionelle Branchen mit industrieller Produktion. Im Salzgitter-Konzern mit HSP und KHS wird investiert und Personal verstärkt, der Stahl-Handel bei Thyssen-Krupp boomt und bei Boehringer Ingelheim steht die Zerstäuberfabrik vor der Fertigstellung. Die positive Entwicklung im Mittelstand ist an der Gewerbesteuer ablesbar.
- Das Familienprojekt mit dem Ausbau der Kinderbetreuung geht planmäßig voran. Die bundespolitischen Beschlüsse geben Unterstützung, die landespolitischen Kürzungen durch das KiBiz bremsen die Entwicklung. Wir lassen uns dadurch nicht entmutigen.
- Der Aktionsplan soziale Stadt greift. Das erste Entscheidungspaket ist im Rat beschlossen, das nächste wird Anfang 2009 folgen. In den Aktionsräumen läuft der Beratungsprozess. Mehr als 2.000 Menschen beteiligen sich direkt daran.
- Das Schulbauprogramm mit einer jährlich Rate von 58 Mio. € ist nach wie vor das größte in NRW.
- Auf Phoenix-West ist das Straßennetz noch in diesem Jahr fertig, die ersten Unternehmen sind angesiedelt. Am Phoenix-See ist der Fortschritt täglich sichtbar. Die Hörder Burg erstrahlt bald in neuem Glanz.
- Auf dem Union-Gelände mit dem Dortmunder U wird gebaut. Die neue Straßenführung ist schon sichtbar. Der U-Turm kann rechtzeitig zur Kulturhauptstadt Ruhr 2010 als Zentrum für Kunst und Kreativität genutzt werden.
- Im Brückstraßen-Viertel haben wir gerade das Richtfest für das Orchesterzentrum gefeiert. Das Haus ergänzt hervorragend unser 2001 eröffnetes Konzerthaus und den Jazzclub domicil. Diese Investitionen, die weit über Dortmund hinaus wirken, erweisen sich als Musterbeispiele für Kulturpolitik, Wirtschaftsförderung, Städtebau und Stadterneuerung.
- Die Sanierung des Klinikums Dortmund geht voran. Als erster Teilerfolg konnte das Defizit für 2008 um 5 Mio. € vermindert werden. Die Personal-Ist-Analyse ist aktualisiert und das medizinische Strukturkonzept liegt in einer ersten Fassung vor. Der Sanierer ist ausgewählt und nimmt Anfang November seine Tätigkeit auf. Das Klinikum bleibt ein Haus der Maximalversorgung in kommunaler Trägerschaft.
Gute Noten für den Standort Dortmund
INSM-Studie bescheinigt Dortmund "stärkste Standortverbesserung" und "dynamischste Wirtschaftskraft"
Dortmund, den 09.09.2008 - Im am 05. September veröffentlichten Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche verbessert sich die Stadt um fünf Plätze. Besonders positiv: der Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt, der Anstieg der Produktivität und die hohe Ausbildungsplatzdichte.
Mit 97,0 Punkten belegt Dortmund Platz 26 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten und macht damit im Vergleich zum Vorjahr fünf Plätze gut. Auf Platz eins landete Dortmund beim Anstieg des Bruttoinlandsproduktes je Einwohner. Positiv schnitt Dortmund auch beim Produktivitätszuwachs ab und landete in dieser Kategorie auf Rang vier. Überzeugen konnte Dortmund darüber hinaus bei der Ausbildungsplatzdichte (Rang 6), der Differenz zwischen Gewerbean- und -abmeldungen (Rang 10) sowie beim Anstieg der Arbeitskosten (Rang 11). Abzüge gab es unter anderem aufgrund des schwachen Arbeitsmarktes.
Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede der 50 untersuchten Großstädte setzt sich aus aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum zwischen 2002 und 2007 (Dynamik-Ranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking belegt Dortmund Platz 35 und beim Dynamik-Ranking Rang 16.
Bereits im Mai dieses Jahres hatte Dortmund im Städteranking des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts den zehnten von insgesamt 30 Plätzen belegt.

Bild: Aktionsplan Soziale Stadt - Bekämpfung der Kinderarmut steht im Mittelpunkt
Aktionsplan Soziale Stadt - Kostenloses, gesundes Frühstück für 200 Grundschulkinder
Dortmund, den 03.09.2008 - Vor wenigen Tagen gab die Stadt Dortmund bekannt, dass 34 Projekte, die im Rahmen der Bügerbeteiligung zum Aktionsplan Soziale Stadt erarbeitet wurden, nun verwirklicht werden sollen. Wenige Tage später geht das erste Projekt in Marten bereits an den Start. Die Steinhammer-Grundschule erhielt nun einen Zuwendungsbescheid über 4100 Euro für das Pilotprojekt „Schulfrühstück"
Das Modellprojekt in drei Klassen des 4. und zwei Klassen des 1. Jahrgangs läuft zunächst bis zum Ende dieses Schulhalbjahres. Nach Ablauf der Erprobungsphase ist eine Regelumsetzung durch die Schule vorgesehen. Die Anschubfinanzierung ermöglichten Spenden. Das Familien-Projekt stellt die Finanzierung für den Projektzeitraum sicher.
Im Beteiligungsprozess „Aktionsplan Soziale Stadt" besaß das Thema „Kinderarmut - Hungrige Kinder in der Grundschule" im Aktionsraum Marten einen besonders hohen Stellenwert. Die Caritas Marten engagierte sich und setzt seit dem 18. August dieses Projekt für rund 200 Kinder um. Alle Mädchen und Jungen in den fünf Modellklassen genießen seitdem ein kostenloses, gesundes Frühstück.
Bei der Vor- und Nachbereitung des begehrten Ergänzungsfrühstücks mit Müsli und Rohkost helfen Eltern gerne mit. Diese Mahlzeit soll nicht das Pausenbrot ersetzen. Als Anreiz schenkte das Familien-Projekt jedem Kind eine Schulbrotdose. Ein Brief informierte die Mütter und Väter ebenso wie die Klassenpflegschaftskonferenz.
Margarete Konieczny von der Caritas Marten kümmert sich liebevoll um die tägliche Umsetzung. Sie sorgt unter anderem für Einkauf, Logistik, Verteilung und Hygiene. Das Familien-Projekt sammelt die Erfahrungen vor Ort für einen späteren Bericht. Diese erste Auswertung soll dann gemeinsam mit allen Beteiligten veröffentlicht werden und Hilfestellung und Orientierung für andere Frühstücksprojekte bieten.
Das Pilotprojekt hat sich verschiedene Ziele gesetzt: Kein Kind soll mehr mit leerem Magen lernen müssen. Die Themen Ernährung, Sozialverhalten und Esskultur werden in den Unterricht integriert. Eltern und Kinder sollen für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden.
Zudem vermittelt die praktische Umsetzung Erkenntnisse über den logistischen Aufwand, die Kosten, die Finanzierung, die Möglichkeiten und Grenzen der Elterneinbindung, den Aufwand für die Lehrkräfte, die Gesundheits- und Hygieneaspekte unter Beteiligung von Hygienefachleuten sowie über die Wirkung der Maßnahme.

Bild: Dr. Langemeyer beim Auftaktforum Soziale Stadt am 21.02.08 im Rathaus
Aktionsplan Soziale Stadt: Erste Maßnahmen auf den Weg gebracht
Dortmund, den 08.08.2008 - Die ersten zwölf Vorlagen und damit konkreten Maßnahmen des Aktionsplanes Soziale Stadt aus dem Bereich Jugend und Schule können jetzt auf den Weg in die politischen Beratung gebracht werden.
Vor den Sommerferien hatte sich der Verwaltungsvorstand mit den Handlungsschwerpunkten für den Aktionsplan Soziale Stadt befasst. Heute (Freitag, 8. August), zum Ende der Sommerferien, stellte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer gemeinsam mit Jugenddezernentin Waltraud Bonekamp bereits die ersten Vorlagen zum Aktionsplan Soziale Stadt aus dem Haushaltsbegleitantrag vor. Das Gesamtvolumen der Maßnahmen beträgt 2,338 Millionen Euro. Die Kompensation für die finanziellen Aufwendungen kommt durch Einsparungen an anderen Stellen im Haushalt zustande.
„Ich freue mich, dass wir in so kurzer Zeit in der Lage waren, greifbare Ergebnisse in dieser finanziellen Höhe im Bereich Jugend und Schule auf den Weg zu bringen“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer.
Schon zu Beginn des Beteiligungsprozesses war in den 13 Aktionsräumen, in denen nach dem Bericht zur sozialen Lage besonderer Entwicklungsbedarf besteht, ein Bündel von übereinstimmenden Handlungsfeldern identifiziert worden. Zu ihnen zählen berufliche Integration von Jugendlichen, Erziehungsfragen/Eltern stärken, Bildung - insbesondere Sprachförderung, Zusammenleben und Nachbarschaft.
„Hier können wir nun mit ersten Vorschlägen die konkrete Hilfe leisten, die vor Ort in den Sozialräumen so dringend notwendig ist“, bekräftigte Oberbürgermeister Dr. Langemeyer sein Engagement für den Aktionsplan Soziale Stadt.
In dem Beteiligungsprozess, der in den 13 Aktionsräumen zur Zeit läuft, diskutieren Bürgerinnen und Bürger, Kirchengemeinden, Organisationen, Verbände und Vereine mögliche Aktivitäten im Rahmen des Aktionsplans Soziale Stadt. Erste Ergebnisse werden in Kürze vorliegen.
„Wir erwarten mit Interesse die Vorschläge, die aus den Diskussionen in den Aktionsräumen hervorgehen“, so der Oberbürgermeister.

Bild: ... diskutiert gern mit Kindern, der OB am 18.06.08 auf der Dachterasse des Rathauses
Ferienspiele Sommer 2008: Grillen, chillen und mehr - Kinder „spekulieren“ auf der ersten Ferienbörse
Dortmund, den 19.06.2008 - Sommerferien in Dortmund verbringen heißt auch 2008 Erlebnis und Erholung, für Kinder und Eltern. Vom 26. Juni bis zum 10. August dürfen sich alle Kinder, Teens und Jugendlichen auf gemeinsame Abenteuer freuen.
Viele Helfer - größtenteils ehrenamtlich - in Ferieninitiativen, Vereinen, Verbänden, Parteien und das Jugendamt haben an mehr als 35 Veranstaltungsorten ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Die meisten Angebote sind kostenlos, ausgenommen sind in der Regel Sonderveranstaltungen (Tagesausflüge) und Verpflegung.
In diesem Jahr können sich erstmals die Eltern an einem zentralen Ort darüber informieren, worauf sich der Nachwuchs gefasst machen darf. Die Ferienbörse am 27. Juni (15 bis 18 Uhr) in der Erlebniswelt Fredenbaum – Big Tipi ist zugleich die Auftaktveranstaltung für Ferido 2008. Hier gibt es alle Informationen zu den Veranstaltungen in ganz Dortmund.
Wer den Überblick behalten möchte, schreibt sich selbst eine „Urlaubskarte“. In die Ferienbörsepostkarte kann sich jeder seine Wunschveranstaltungen eintragen und weiß genau, wo und wann sein Lieblingsprogramm läuft.
Große und kleine Veranstaltungen laden zum Mitmachen ein. Hier einige Beispiele: „One World - Eine Melodie klingt um die Welt“ ist das Motto 2008 in der Erlebniswelt Fredenbaum. „Spiel ohne Grenzen“ wird in Eving angeboten, und in Brackel ziehen die Kinder mit Bao und Bab durch Afrika. Oder darf es ein mittelalterliches Zeltlager sein? Die Wetterfesten ziehen zur Jugendfreizeitstätte Eichlinghofen! Auch die Programme des Blue-Place in Scharnhorst und der Sommergarten mit Grillen, Chillen und Basketball an der Jugendfreizeitstätte Schüren sollte in die Terminkalender aufgenommen werden.
Entlastung für berufstätige Eltern und Alleinerziehende bieten die mittlerweile Standard gewordenen Ganztagsangebote für Schulkinder der Offenen Ganztagsschulen. In 85 von 92 Standorten, verteilt über alle Stadtbezirke, ermöglichen die verschiedenen Träger den Kindern attraktive Ferienunterhaltung.
Auch Kinder und Jugendliche mit Mehrfachbehinderung können vom 14. Juli bis zum 1. August in der Schule am Marsbruch an einem speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Ferienangebot teilnehmen. Die Trägerschaft liegt bei der Lebenshilfe, Ambulante Dienste gGmbH, finanziell unterstützt vom Familien-Projekt.
Internationale Begegnungen stehen in den Work-Camps in Scharnhorst, Rahm, Eichlinghofen und am Big Tipi im Vordergrund. Je zwölf Gäste pro Camp bringen drei Wochen lang Arbeitskraft, Know-how und ihre Ideen mit ein. Die Gäste kommen aus Brasilien, Mexiko, Weißrussland, Korea, Frankreich, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine.
Im Internet und per Ferido-Fon kann sich jeder über das umfangreiche Programm informieren. Das Call-Center der Stadt Dortmund stellt am Ferido-Fon unter der Rufnummer (0231) 50 13 555 von montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 12.30 Uhr jedem Interessierten ein individuelles Ferienprogramm zusammen.
Außerdem informiert ein Sonderheft Kinder und Eltern über die Programmpunkte der Ferienspiele. Dieses Heft erscheint am 17. Juni in den Ruhr Nachrichten und liegt dann auch in allen städtischen Dienststellen mit Publikumsverkehr, im Jugendamt, in Jugendfreizeiteinrichtungen, in Beratungsstellen, in Bibliotheken, Familienbüros sowie Grund-, Real-, Förder- und Hauptschulen aus. Alle Informationen erhält man auch im Internet unter www.ferido.dortmund.de.
Familienfreundliches Dortmund
Montag, den 02.06.2008 - Der Geschäftsbericht 2007 des Familien-Projektes Dortmund liegt vor. Dieser bislang zweite Geschäftsbericht bilanziert das gemeinsam mit allen Dezernaten entwickelte Handlungsprogramm. Es zeigt auf, welche erweiternden und neuen Aktivitäten familienfreundlichen Handelns vorbereitet und umgesetzt werden.
Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer: „Mit dem Handlungsprogramm haben wir erstmalig Dezernats übergreifend und gesamtstädtisch Handlungsaktivitäten fest gelegt, die dazu beitragen, das Angebot für Dortmunder Familien zu verbessern. Die Bilanz zeigt: Wir haben unser hochwertiges Angebot erneut ein gutes Stück weiterentwickelt.“
Zu den zahlreichen Maßnahmen und Aktionen für die Dortmunder Familien gehören: Willkommensbesuche, „Dortmunder Bücherpaket”, Kampagne „Dortmund... wo wir zu Hause sind“, Familienbüros und Ganztagsangebote.
Alle Eltern mit neugeborenen Kindern und alle nach Dortmund zugezogenen Familien erhalten einen Willkommensbesuch vom Familienbüro. Im persönlichen Gespräch bekommen die Familien nicht nur Informationen über interessante Angebote und Leistungen. Genauso wichtig sind ihre eigenen Anregungen und Wünsche, die sie den Familienbüros mitgeben. Damit haben wir ein wirksames Instrument zur Beteiligung von Familien eingeführt.
Für alle Neugeborenen gibt es zusätzlich das „Dortmunder Bücherpaket”. Es möchte ein erster Schritt zur Leseförderung sein. Es zeigt Eltern mit Fingerspielen und Anregungen zum Vorlesen und Erzählen auf praktische Art, wie sie schon den ganz Kleinen Lust aufs Lesen machen können.
Die Lebenssituation von Familien rückte die stadtweite Kampagne „Dortmund.... wo wir zu Hause sind“ in die Öffentlichkeit. Unter anderem verrieten Familien ihre beliebtesten Ausflugsziele. Diese Tipps sind neben vielem anderen auf den Familienseiten im Internet unter www.familie.dortmund.de nachlesbar. Das neue Freizeitgutscheinheft für Kinder unter 16 Jahren und der erstmalig aufgelegte Familienplaner entwickelten sich zu wahren Nachfrage-Rennern. Zum krönenden Abschluss der Kampagne, dem Spielfest im Westfalenpark, kamen 30.000 Besucherinnen und Besucher.
Die Familienbüros werden in ihren Stadtbezirken als Berater, Unterstützer, Koordinatoren und Servicestellen geschätzt. Ihr Aufgaben- und Angebotsspektrum hat sich durch die Gespräche mit den Familien, die Kooperation mit den Netzwerkpartnern und auch durch das Handlungsprogramm erweitert. Bausteine wie der Babysitterdienst oder die Bildungsangebote für junge Eltern von Null- bis Dreijährigen kamen hinzu.
Die Familienbüros reagieren auf die Bedarfe der Familien. So entstehen eine Vielzahl von unterschiedlichen Maßnahmen und Angeboten in den Stadtbezirken, die die vorhandene Infrastruktur sinnvoll ergänzen. Diese Angebote werden mit Kooperationspartnern umgesetzt. Beispiele für das große Spektrum sind die Förderung von Früherkennungsuntersuchungen, Entspannungsprogramme für die ganze Familie, Babyelterntreffs oder Kinderkulturtage.
Mit dem Schuljahr 2007/2008 wurde mit dem Endausbaustand der Offenen Ganztagsschulen ein weiterer Meilenstein erreicht. 80 Grund- und zwölf Förderschulen bieten insgesamt 7000 Ganztagsplätze für Kinder in der Primarstufe an. Auch die Ganztagsangebote für die Kinder im Alter von null bis drei Jahren wurden weiter erweitert. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer: „Wir haben in den letzten Jahren Vorbildliches für den Ausbau der Ganztagsbetreuung geleistet. Ich freue mich, dass es in Dortmund insgesamt 13.530 Ganztagsangebote für Kinder bis zu zehn Jahren gibt.“
Dortmunder Minisportabzeichen
Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer verlieh die neue Auszeichnung „Dortmund - familienfreundlich” an den StadtSportBund und die sechs Sportvereine DJK Saxonia, Sportverein Post Telekom, DJK Eintracht, TV Eintracht Lütgendortmund, SV Westfalia Somborn und DJK Karlsglück.
Organisiert von den Familienbüros Innenstadt-Ost, Lütgendortmund und Scharnhorst sowie dem StadtSportBund, führten sie 2007 erstmals die Aktion „Dortmunder Minisportabzeichen” durch. Fast 300 Drei- bis Sechsjährige bewältigten spielerisch Disziplinen wie Balancieren, Sprung über die Löwengrube oder Rückwärtslaufen.
Durch diese neue Aktion knüpfen die Eltern und ihre Kinder erste Kontakte zu Vereinen in ihrer Nachbarschaft. Zur Belohnung darf jedes Kind eine Urkunde und eine Medaille mit nach Hause nehmen.

Bild: Auch der OB fühlt sich wohl in den Dortmunder Parks
Entwicklung familienfreundlicher Gartenparks: Pilotprojekt Gartenpark Brackel
Dortmund, den 15.05.2008 - Die Initiative Dortmund Parks hat die Entwicklung von familienfreundlichen Gartenparks auf ihrer Agenda und unterstreicht damit die städtebauliche, ökologische und freizeitpolitische Bedeutung der vom Stadtverband Dortmunder Gartenvereine verwalteten Anlagen.
Die Stadt Dortmund verfügt über 118 Gartenanlagen mit ca. 8.300 Einzelgärten. Die Anlagen befinden sich in einem ihrem Alter entsprechenden Zustand und sind aufgrund des Generalpachtvertrages gut gepflegt und verfügen über unterschiedlich hohe Anteile an öffentlich nutzbaren Flächen.
Die Gartenanlagen sind, wie alle Parks und Grünanlagen, ein wichtiger Standortfaktor und erfüllen ökologische und städtebauliche Funktionen. Der Anteil öffentlicher Flächen innerhalb der Gartenanlagen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Initiative Dortmund Parks hat die Entwicklung von familienfreundlichen Gartenparks mit auf ihrer Agenda und unterstreicht damit die städtebauliche, ökologische und freizeitpolitische Bedeutung der vom Stadtverband Dortmunder Gartenvereine verwalteten Anlagen.
Als Pilotprojekt für einen familienfreundlichen Gartenpark wurden die Gartenanlagen „Brackel 1921“, „Am Funkturm“ und „Konrad Glocker“ ausgewählt. Es werden bis Ende Juli 2008 in Zusammenarbeit und im Rahmen eines einsemestrigen Projektes der Fachhochschule Osnabrück Ideen und Lösungsvorschläge erarbeitet. Diese sollen in 2008 und 2009 umgesetzt werden, um auch in Wettbewerben die Zukunftsfähigkeit des Dortmunder Gartenwesens zu demonstrieren.
Finanziert wird das Pilotprojektes durch die Initiative Dortmund Parks.
Die Folgekosten werden, wie bei allen Dauerkleingartenanlagen, durch den Stadtverband Dortmunder Gartenvereine getragen.

Bild: ... im Dortmunder Hafen
Positive Wirtschaftsentwicklung in Dortmund
OB: "Stadt der Dynamik"
Dortmund, den 30.04.2008 - Bundesweit setzte sich der positive Konjunkturverlauf auch in 2007 fort. Dortmund konnte mit seinem gesunden Branchenmix, den zahlreichen innovativ handelnden Unternehmen und einer bedachten Standortpolitik insgesamt ebenfalls profitieren. Dies schlägt sich mittlerweile auch positiv auf dem Arbeitsmarkt nieder. Lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote in 2006 noch bei 17,1 % setzt sich der erfreuliche Trend einer sinkenden Anzahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen bis März 2008 fort; sie liegt nunmehr bei 14,0%.
Ein Vergleich der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zum Stichtag 30.06. zeigt, dass die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse gegenüber dem Vorjahr von 185.310 auf 189.022 (Plus 3.712) gestiegen ist. Insbesondere der starke Dienstleistungsbereich und der nach wie vor für diese Stadt wichtige ausgeprägte industrielle Kern haben einen nennenswerten Beschäftigungsaufbau zu vermelden.
Die Anzahl aller Erwerbstätigen am Standort ist ebenfalls nach Angaben des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik, Nordrhein-Westfalen von 288.700 auf 289.200 gestiegen. Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund: „Mit dem Branchenbericht dokumentieren wir die Wirtschaftsentwicklung am Standort Dortmund. Neben den Zukunftsbranchen haben sich auch die Kernbranchen positiv entwickelt.“
Ergebnisse des Branchenberichts 2007 für ausgewählte Branchen
Informationstechnologie
Mikro- und Nanotechnologie
Zum Jahresende waren in Dortmund insgesamt 2.206 Mitarbeiter (Vorjahr 2.079) in 42 Unternehmen (Vorjahr 39) der Branche beschäftigt. Enthalten sind alle Unternehmen die vom IVAM-Fachverband als MST-Unternehmen angesehen werden.
Biomedizin
In nur einem Jahr ist die Anzahl der Unternehmen von dreizehn auf 17 angestiegen. Insgesamt sind in diesen Unternehmen gegenwärtig 190 Personen beschäftigt. Neben den in den Biotech-Unternehmen Beschäftigten sind in den renommierten Instituten am Standort, den entsprechenden Fachbereichen an der Technischen Universität Dortmund und im BioMedizinZentrumDortmund insgesamt rund 840 weitere hochqualifizierte Fachkräfte tätig.
Logistikbranche
Zum Logistik-Cluster Dortmund gehörten im Jahr 2007 insgesamt 761 Unternehmen, (Vorjahr 718). 517 der Unternehmen sind der Kernbranche Logistik (Spedition, Lagerie, Umschlag) zuzuordnen, 77 Unternehmen sind dem Bereich Logistik des Großhandels zuzuordnen und 167 Unternehmen dem der Dienstleister und Zulieferer. Die positive gesamtkonjukturelle Entwicklung und das anhaltende Wachstum im Bereich Logistik machen sich somit in der Zunahme der Zahl der Unternehmen um 6 % bemerkbar. Die Zahl der Beschäftigten im gesamten Cluster ist auf 24.730 gestiegen.
Gesundheitswirtschaft
In der Dortmunder Gesundheitswirtschaft sind 36.131 Menschen tätig, darunter 29.813 in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen, 2.146 Selbstständige und 4.172 geringfügig Beschäftigte. Schwerpunkte der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sind der Kernbereich der ambulanten und stationären Versorgung sowie der Vorleistungs- und Zulieferbereich mit dem hohen Anteil der privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen als Dortmunder Besonderheit. Der Anteil von 15,8% der Gesundheitswirtschaft an der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zeigt die große Bedeutung der Branche in der Dortmunder Wirtschaft. Insgesamt ist die Branche um 707 Beschäftigte gewachsen.
Produktionswirtschaft
Die Produktionswirtschaft in Dortmund wird schwerpunktmäßig geprägt, durch Unternehmen des Maschinenbaus, der Herstellung von Metallerzeugnissen, der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik bis hin zu spezialisierten Firmen des Produktions-Dienstleistungs-Verbundes, der in vielen Bereichen seine Ursprünge in der Industrie hat und nach wie vor eng mit dieser verflochten ist. In diesen Bereichen sind 26.702 Beschäftigte tätig. Vergleicht man die Beschäftigtenzahlen im produzierenden Gewerbe mit denen des Jahres 2006, so wird erkennbar, dass auch die lokale Wirtschaft von dem bundesweiten Wirtschaftswachstum profitiert hat. So hat die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um knapp 1.000 erneut zugenommen, nachdem bereits im Vorjahr 600 hinzugekommen sind.
Dienstleistungswirtschaft
Dortmund ist inzwischen ein moderner Dienstleistungsstandort. Der Anteil des Dienstleistungssektors an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt ca. 79 %. Bei dieser Entwicklung ist zu berücksichtigen, dass Unternehmen in stärkerem Maße produktionsnahe Dienstleistungen ausgliedern. Der hohe Bedeutungszuwachs der Dienstleistungen für Unternehmen ist ein Zeichen dafür, dass Industrie- und Dienstleistungssektor in einem komplementären Verhältnis zueinander stehen. Dortmund schöpft hier vor allem aus der eigenen industriellen Basis, aber auch von der räumlichen Lage im Zentrum einer leistungsfähigen regionalen Industrie. Die Entwicklung der Beschäftigtenzahl in den unternehmensnahen Dienstleistungsbereichen in Dortmund war in den letzten Jahren kontinuierlich positiv. Der Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt 7,5 % (14.189). Auffällig ist die Dominanz von Unternehmen aus den Bereichen Rechts-, Steuer-, Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfung. Dies belegen auch die Ergebnisse des Prognos-Zukunftsatlas 2006, der Dortmund unter den Top 25 der Branche „Unternehmens-Dienstleistungen“ in Deutschland führt.
Versicherungs- und Finanzwirtschaft
Die Versicherungsbranche hat in Dortmund leichte Beschäftigungsverluste zu vermelden. Ihr Personalbestand ist zwischen 2006 und 2007 um 294 auf 6.442 Beschäftigte gesunken. Mit 4.833 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat das Dortmunder Bankgewerbe seine Beschäftigtenzahl in 2007 um 112 Stellen abgebaut. Der Personalrückgang ist wesentlich auf den Umstrukturierungsprozess innerhalb der Branche zurück zu führen. Eine Vielzahl der Finanzdienstleister optimiert durch verstärkten Technikeinsatz ihren internen Geschäftsabwicklungsbereich und besetzt frei werdende Stellen nicht neu. Gleichwohl profitiert die Branche in Dortmund als Oberzentrum nach wie vor von der Nähe zu einem großen Kundenpotenzial, Qualität und Vielfalt der angebotenen Dienstleistungen. Insgesamt liegen die Anteile der Versicherungswirtschaft in Dortmund bei 3,4 % an allen Beschäftigten, der Anteil der Finanzwirtschaft bei 2,5%. Beide Werte liegen damit über dem Landesdurchschnitt.
Hotel- und Gaststättengewerbe
Es geht weiter in der konstanten Aufwärtsentwicklung des Tourismus in Dortmund: mit 501.279 Gästen und 808.561 Übernachtungen schließt auch die Bilanz 2007 mit einem Spitzenergebnis ab. Obwohl im Jahr 2006 durch die Fußball WM bereits ein „Allzeithoch“ erzielt wurde, konnte sowohl bei den Ankünften (2,5 %) als auch bei den Übernachtungen (4,6 %) erneut eine Steigerung verzeichnet werden. Die Profilierung Dortmunds im WM-Jahr wirkt sich nachhaltig aus Ein Zeichen für die Bedeutung der Branche sind die Beschäftigungszahlen: 8.348 Menschen arbeiteten 2007 in den Betrieben des Dortmunder Hotel- und Gaststättengewerbes. Davon waren 4711 sozialversicherungspflichtig beschäftigt (931 in der Hotellerie und 3.780 im Gastgewerbe) und 3.637 arbeiteten als geringfügig Beschäftigte (243 in der Hotellerie und 3.394 im Gastgewerbe). Das Minus von 191 Beschäftigten zum Jahr 2006 geht zu ungefähr ¾ zu Lasten der geringfügig Beschäftigten, die wohl hauptsächlich während der Fußball-WM temporär beschäftigt waren.
Einzelhandel
Im Gesamthandel wurden im Jahr 2007 fast 28.764 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gezählt, was einer Steigerung von fast 800 Beschäftigten (2,8 %) im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit einer leichten Steigerung von 112 Beschäftigten (0,8 %) verzeichnet der Einzelhandel hiervon rund 14.519 Beschäftigte. Der Einzelhandel in Dortmund setzte in 2007 3.269 Mrd. Euro um, ein Zuwachs gegenüber 2006 von 6,8 %. Der Stadt gelingt es, Kaufkraft aus dem Umland anzuziehen. Die Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg, weist hier für den Dortmunder Einzelhandel in 2007 eine deutlich gestiegene Zentralitätskennziffer von 114 gegenüber 111 in 2006 aus.
Kultur- und Kreativwirtschaft
Die Beschäftigtendaten der Bundesanstalt für Arbeit weisen zum Stichtag 30.06.2007 für die Teilmärkte Design und Architektur, Kunst- und Theatermarkt, Literatur-, Buch- und Pressemarkt, Medienwirtschaft, Modewirtschaft, Musikwirtschaft, Software- und Spieleentwicklung sowie Werbewirtschaft 5.022 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Männer und Frauen aus. Die Ergebnisse einer von der Wirtschaftsförderung Dortmund beauftragten Studie aus 2007 zeigen, dass 1.700 Selbständige und Unternehmer über 800 Mio. Euro Umsatz erzielt haben. Nicht erfasst wurden hierbei weitere 462 kreative Unternehmen aus der IT-Branche (mindestens 60% der Gesamtheit der Dortmunder IT-Szene arbeitet kreativ).
Handwerk
Zum Stichtag 31.12.2007 waren im Stadtgebiet Dortmund bei der Kreishandwerkerschaft 4.095 Betriebe mit ca. 32.000 Beschäftigten registriert. Dabei spielen insbesondere das Elektro- und Metallgewerbe, das durch seine enge Verflechtung mit den Industriezweigen Elektrotechnik und Maschinenbau stark ausgeprägt ist sowie das Bau- und Ausbaugewerbe, eine wichtige Rolle. Aus Sicht des Dortmunder Handwerks war das Jahr 2007 in den meisten Gewerken besser als 2006, aber der erhoffte Aufschwung blieb hinter den Erwartungen zurück. Das Jahresende 2006 und das erste Quartal 2007 brachten in vielen Betrieben durch die Mehrwertsteuererhöhung vorgezogene gute Umsätze, die jedoch im Verlauf des Jahres nachließen. Gerade kleinere Betriebe profitierten nur begrenzt vom allgemeinen Konjunkturverlauf, große Unternehmen, die direkt oder indirekt in das Exportgeschäft involviert sind, partizipierten vom Wachstumsmotor der Exportwirtschaft.
Wissenschaftsstandort Dortmund
In Dortmund nimmt die Generierung und Weiterentwicklung von Wissen durch leistungsstarke und innovative Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen (F&E) eine zentrale Stellung ein. Dies wird unter anderem auch an der hohen Dichte solcher Einrichtungen sichtbar. Zur Analyse und Dokumentation relevanter Entwicklungen am Standort hat die Dortmunder START Forschungs- und Beratungsgesellschaft mbH im Zeitraum Januar bis Februar 2008 eine repräsentative Befragung unter den 49 identifizierten wissenschaftlichen Institutionen in öffentlicher Trägerschaft, einschließlich des Hochschulbereiches zum Stichtag 31.12.2007 durchgeführt. Erfasst wurden bei der Befragung insgesamt 8.469 Beschäftigte, 60,4 % hiervon werden von den öffentlichen Einrichtungen als wissenschaftlich Tätige ausgewiesen.
Der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist einer der Motoren für Innovation und Wachstum. Wissenschaftliche Einrichtungen sind in diesem Sinne nicht nur für den Standort imageprägend, sondern lösen auch beachtliche wirtschaftliche Impulse aus. Darüber hinaus bringen sie hoch qualifiziertes Personal hervor und durch Forschung und Innovationen entstehen Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen, die wiederum zukunftsfähige Arbeitsplätze generieren.
Um diese Entwicklung weiter zu stärken und zu unterstützen wurde das Netzwerk „Der Innovationsstandort“ aufgebaut. Ziel ist es, dynamische Unternehmen, die durch Lehre und Forschung Unterstützung suchen und wissenschaftliche Institutionen, die häufig zu den besten ihres Faches zählen, noch passgenauer zusammen zu bringen. Konkret soll die Zusammenarbeit bei der Entwicklung innovativer Produkte, dem Austausch von Personal und im Bereich der Weiterbildung auch regional verstärkt werden.
Gründungspartner „Der Innovationsstandort“ sind die Technische Universität Dortmund, die Fachhochschule Dortmund, die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, die Handwerkskammer Dortmund, das TechnologieZentrumDortmund und die Wirtschaftsförderungen der Städte Dortmund, Hamm und des Kreises Unna.

Bild: innovative Ideen aus der Nordstadt, z.B. im Depot in der Immermannstraße
Neue Initiative - Mikrokredite in der Nordstadt
Dortmund, den 21.04.2008 - Als erste Kommune Deutschlands hat Dortmund eine Mikrofinanz-Genossenschaft ins Leben gerufen. Die NORDHAND eG. stellt Betrieben aus der Dortmunder Nordstadt kleine Geschäftskredite mit kurzer Laufzeit zur Verfügung. Der Grund: Viele Unternehmen der Nordstadt leiden unter Finanzengpässen, weil ihnen herkömmliche Bankkredite nicht gewährt werden können.
Ein KfZ-Mechaniker aus der Nordstadt hatte den Stein ins Rollen gebracht. Im Jahr 2006 hatte sich der Handwerker hilfesuchend an die Wirtschaftsförderung Dortmund gewandt. 5.000 Euro brauchte er für Ersatzteile, um den Wagen eines Kunden wieder instand setzen zu können. Doch die Hausbank des KfZ-Meisters winkte ab. Zu schlecht schnitt dessen Betrieb nach den strengen Basel-II-Ratings ab, auf deren Grundlage über die Kreditwürdigkeit eines Antragstellers entschieden wird. So musste er den Kunden zur Konkurrenz ziehen lassen.
Also beschloss man bei der Wirtschaftsförderung Dortmund, die Mikrofinanzidee des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus auf die Nordstadt zu übertragen. Die Idee: Finanzielle Basisleistungen, wie beispielsweise Kredite, werden auch solchen Unternehmen zur Verfügung gestellt, die von herkömmlichen Banken nicht bedient werden. Zu diesem Zweck wird eine Genossenschaft gegründet, die den Antragstellern zusätzlich zur finanziellen Unterstützung auch beratend unter die Arme greift.
Unternehmen, die einen Mikrokredit in Anspruch nehmen wollen, müssen zunächst Genossenschaftsmitglied werden und eine Einlage ansparen. Im Gegenzug erhalten sie vom Vorstand der Genossenschaft eine Grundberatung. Wird der Kreditwunsch konkret, bewertet der Vorstand die Notwendigkeit und gibt innerhalb von maximal fünf Werktagen eine Empfehlung ab. Die GLS Bank in Bochum schließt dann einen ganz normalen Kreditvertrag mit dem Genossenschaftsmitglied. Die Kreditzinsen sind mit normalen Kontokurrentzinsen vergleichbar. Der Erstkredit kann bis zum vierfachen der getätigten Einlage betragen, die als Sicherheitsleistung gilt.

Bild: Die Stadt Dortmund bietet in vielen Bereichen eine qualifizierte Ausbildung
Wieder 100 Ausbildungsplätze bei der Stadt Dortmund
Dortmund, den 04.04.2008 - Die Stadt Dortmund bietet auch in 2009 bis zu 100 Ausbildungsplätze in verschiedenen Berufen an. Die Verwaltung handelt damit sozial verantwortlich und leistet ihren Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.
Auf die jungen Menschen wartet ein Ausbildungsangebot in 28 Berufen. Im gewerblichen, technischen und handwerklichen Bereich gibt es z. B. Angebote als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe, Fachinformatiker/in, Mediengestalter/in, Fachangestellte/r für Medien und Informationsdienste, Maskenbildner/in, Raumausstatter/in, Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Tischler/in, Elektroniker/in, Maler/-in, Straßenwärter/in, Landschaftsgärtner/in, Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice, Stadtbauinspektoranwärter/in, Vermessungstechniker/-innen. Außerdem kann man bei der Stadt kaufmännische und Verwaltungsberufe erlernen, wie Kauffrau/mann für Bürokommunikation oder Kauffrau/mann für Dialogmarketing sowie Verwaltungswirt/in und Verwaltungsfachangestellte.
Um gute Leute für die Berufe zu finden, wird die Verwaltung wieder mit flotten Sprüchen werben. Mit den Slogans ,,LUST auf Ausbildung?“ und „es wird ZEIT sich zu entscheiden...!“ in knalligen Farben auf schwarzem Hintergrund wird die Stadt Dortmund als attraktives Unternehmen auf sich aufmerksam machen und das Interesse der jungen Leute an einer qualifizierten Ausbildung wecken. Dabei werden Plakate, Flyer und viele weitere Werbemittel eingesetzt. Ab Mai 2008 gibt’s weitere Infos unter www.ausbildunglohnt.dortmund.de. Außerdem stellt die Stadt ihr Angebot bei Veranstaltungen in den Schulen und mit Broschüren vor.

Bild: Drei Bauminseln mit Robinien und eine alte Platane geben dem neuen Platz von Buffalo Struktur. Oben im Bild die Fußgängerbrücke über die Brinkhoffstraße.
Realisierungswettbewerb entschieden:
Großstädtisches Ambiente für die Plätze am U-Turmes
Dortmund, den 11.03.2008 - Der Realisierungswettbewerb zur Gestaltung der Plätze unter dem „Dortmunder U“ ist entschieden. Nach eingehender Beratung der 18 eingereichten Arbeiten sprach das siebenköpfige Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Gerd Aufmkolk, Landschaftsarchitekt aus Nürnberg, den mit 12.000 Euro dotierten ersten Preis der Arbeitsgemeinschaft Hermanns, Landschaftsarchitekten, und Caspari, Architekturbüro, beide Niederkrüchten, zu.
Die Verfasser der siegreichen Arbeit schlagen ein großstädtisches Ambiente für die beiden entstehenden Plätze am Fuße des U-Turmes vor: Drei grüne Bauminseln begrenzt von Betonkränzen, die sich auch als Sitzgelegenheiten eignen, lockern die Fläche des neuen Platz von Buffalo auf. Eine der vorhandenen Platanen soll in einer Senke in den Platz eingebunden werden. Der Belag besteht aus Betonpflaster mit Einfassungen aus Granit. Der kleinere Platz im Norden erhält keine Bäume, stellt mit einer filigran wirkenden Fußgängerbrücke über die Brinkhoffstraße aber den Anschluss an den Wall her.
Der Entwurf, soll nun Grundlage für die möglichst rasch zu erarbeitende Ausbauplanung werden. Denn die Gestaltung der Plätze soll in den ehrgeizigen Zeitplan für die Entwicklung des „Dortmunder U“ bis zur Kulturhauptstadt Ruhr.2010 eingefügt werden.

Bild: Familienstadt Dortmund, da ist der OB dabei...
10.000 Euro plus Auszeichnung für Familienfreundlichkeit
Dortmund, den 18.02.2008 - Das Familien-Projekt Dortmund schreibt erstmalig den Wettbewerb „1000+1 Idee für Familie in Dortmund“ aus. Dieser will attraktive Angebote, Ideen und Projekte rund um Familien präsentieren und zur Kreativität und Nachahmung einladen.
Die zehn besten Projekte mit Vorbildcharakter gewinnen jeweils 1000 Euro. Diese und andere ausgewählte Ideen dürfen sich dann mit der Auszeichnung „Dortmund – familienfreundlich“ schmücken. Das Familien-Projekt möchte mit dieser neuen Aktion anhand guter Beispiele die Familienfreundlichkeit in Dortmund steigern. Die Preise verstehen sich zugleich als Dankeschön für das außerordentliche Engagement.
Zur Teilnahme aufgerufen sind Privatpersonen, Gruppen, Initiativen, Vereine, kommunale und kirchliche Einrichtungen sowie Unternehmen. Sie sollten dauerhaft oder einmalig in 2007 oder 2008 besonders familienfreundliche Leistungen angeboten haben oder anbieten.
Viele Menschen tragen auf ganz unterschiedliche Weise dazu bei, dass sich Familien in Dortmund wohl fühlen. In vielen Fällen stehen ihre gelebten Ideen nicht im Rampenlicht. Beispiele dafür sind: Der Unternehmer mit familienfreundlichen Arbeitszeiten oder mit Unterstützung bei der Kinderbetreuung, der Vermieter, der für einen Kinderwagen-Abstellplatz sorgt, die Kultureinrichtung, die kreatives Schaffen für Groß und Klein fördert, der Sportverein mit speziellen Familienfreizeiten oder die Schule, welche die Chancengleichheit aller Kinder zum Schwerpunkt macht.
Die Vielfalt der Angebote bewertet eine kompetente Jury in den fünf Rubriken „Leben und Wohnen“, „Freizeit und Sport“, „Kultur“, „Bildung“, „Familie und Beruf“. Pro Bereich wird es zwei Gewinner geben. Zu den Hauptkriterien der Auswahl zählen Attraktivität und Kopierbarkeit.
Die Durchführung des Wettbewerbs übernimmt punktum Marketing & Kommunikation aus Hombruch. Mitmachen kann jeder. Einsendeschluss ist der 25. April. Teilnahmebögen gibt es im Internet unter www.1001idee.dortmund.de.

Bild: Linienbus der DSW 21
5000 Dortmunderinnen und Dortmunder nutzen das Sozialticket
Freitag, den 01.02.2008 - Gut 5.000 Dortmunderinnen und Dortmunder haben das Sozialticket gleich für den Erstausgabemonat Februar beantragt. Sie sind ab heute mit dem „Ticket 1000“ der DSW21 im gesamten Stadtgebiet mobil.
Für das Sozialticket zahlen die Berechtigten einen Eigenanteil von monatlich 15 Euro im Jahresabo. Gleichberechtigt mit den anderen Kundinnen und Kunden der DSW21, fahren sie ohne Zeitbegrenzung in der Preisstufe A.
In den folgenden Monaten ist mit mit einer weiteren Steigerung der Antragszahlen zu rechnen. Bis zum 24. Januar lagen bereits rund 2.500 zusätzliche Anträge für März vor.
6.400 der insgesamt beantragten Sozialtickets entfallen auf den Bereich von ALG II (SGB II), 1.100 auf die Grundsicherung im Alter (SGB XII), 25 auf die Jugendhilfe (SGB VIII) und 12 auf das Asylbewerberleistungsgesetz.

Bild: Bildungspolitik in Dortmund - da kann man staunen...
Bildungsbericht bietet erstmals komplexe, wissenschaftliche Grundlage
Dortmund, den 25.01.2008 - Mit dem „Ersten kommunalen Bildungsbericht für die Schulstadt Dortmund 2007“ betritt die Stadt Dortmund absolutes Neuland. Initiator dieser umfassenden kritischen Bilanz ist Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer.
Unter Gesamtkoordination des Vorsitzenden der Dortmunder Bildungskommission, Prof. Dr. Hans-Günter Rolff, erarbeitete das Dortmunder Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) unter Leitung von Prof. Dr. Wilfried Bos den bundesweit ersten vollständigen kommunalen Bildungsbericht.
Landesweit ist Dortmund der erste Schulträger, der einen Bericht zur Lage des Schulwesens in seiner Stadt vorlegt. Prof. Dr. Hans-Günter Rolff stellt fest, dass es sich bundesweit nach München um den zweiten Bildungsbericht handele, wobei der Münchener Bericht nicht alle Schulen umfasse. Insgesamt gebe es nur sechs Städte in Deutschland, die überhaupt in eine Bildungsberichterstattung eingestiegen seien. Keines der Vorhaben sei so komplett angelegt. Aus seiner Sicht habe das Indikatoren gestützte, sehr komplexe Gesamtwerk Vorbildcharakter für Deutschland.
Entstanden ist der rund 240 Seiten umfassende Bericht im Auftrag des Oberbürgermeisters. Dieser machte ganz deutlich, dass ihm nicht an einem „Schönwetterbericht“ gelegen sei. Er wolle eine solide, wissenschaftliche Grundlage für eine Daten gestützte bildungspolitische Diskussion sowie für eine Schulentwicklungsplanung, die nicht nur Schülerzahlen und Schulräume im Blick habe, sondern auch die Entwicklung der Qualität des schulischen Angebots in Dortmund.
„Mein Ziel ist es, die Entwicklung des Schulwesens – Allgemeinbildung und berufliche Bildung – in einem umfassenden Programm zur Förderung von Kindern und Jugendlichen zu verankern. Ein von mir angestrebter Aktionsplan ,Bildung und Erziehung in der Stadt’ setzt vernetztes Denken und Handeln auf einer soliden Basis voraus“, sagt Dr. Gerhard Langemeyer.
Der Bildungsbericht umfasst drei Teile: Teil I beschreibt die Rahmendaten zur Entwicklung der Schullandschaft, Teil II geht mit der Ermittlung eines Sozialindexes auf bildungsrelevante Ressourcen im Elternhaus ein. Beide Teile erstellte das unabhängige Forschungsinstitut IFS der TU Dortmund. In Teil III beschreibt das Regionale Bildungsbüro ergänzend Projekte und Aktivitäten des Schulträgers zur Förderung innovativer Schulentwicklungen. Dabei konzentriert sich der Bericht auf die herausgehobenen Entwicklungsschwerpunkte mit Blick auf die Empfehlungen der Dortmunder Bildungskommission.
Aus Sicht von Prof. Dr. Hans-Günter Rolff macht der Bildungsbericht deutlich, dass die Schulstadt Dortmund viel erreicht habe. Er enthalte „gute Nachrichten“ im quantitativen und qualitativen Bereich.
Entsprechend dem bundesweiten Trend der Bevölkerungsentwicklung sinken auch in Dortmund die Geburtenzahlen. Im Vergleich zu den anderen NRW-Großstädten verzeichnet Dortmund jedoch seit dem Jahr 2000 eine günstige Wanderungsbilanz. Im Zeitraum 2001 bis 2006 konnte ein durchschnittlicher Wanderungsgewinn von 1500 Einwohnern verbucht werden. Bei der Entwicklung der Schülerzahlen folgt die Stadt Dortmund erwartungsgemäß dem Landestrend. Bei den Schülerzahlen in den Schulstufen ist der Rückgang bisher noch nicht stark ausgeprägt. Erst in etwa zehn Jahren wird sich der Rückgang der Schülerzahlen deutlich bemerkbar machen.
Deutliche Verbesserungen zeigt der Bildungsbericht bei den Schulabschlussquoten. Im Vergleich der zehn Einwohner stärksten Großstädte erreicht Dortmund insgesamt einen guten Mittelwert. Bei den Hauptschulabschlüssen liegt Dortmund deutlich vor Köln, Essen, Düsseldorf, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen.
Im Vergleich zu den Vorjahren ist in Dortmund eine sehr positive Entwicklung zu verzeichnen. So ging die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die ohne Abschluss die Hauptschule verließen, zurück: von 14,2 Prozent im Jahr 2000 auf 11,6 Prozent im Jahr 2005. Die Quote der Absolventinnen und Absolventen mit Hochschulreife verbesserte sich an den Gymnasien von 74,7 Prozent auf 79,9 Prozent, an den Gesamtschulen von 17,8 Prozent auf 20,8 Prozent.
Zurück ging auch - mit Ausnahme der Gesamtschulen - an allen Schulformen die Zahl der Sitzenbleiber. Besonders deutlich war das an den Hauptschulen der Fall: von 9 Prozent im Jahr 2001 auf 5,6 Prozent im Jahr 2006. Sieben der zehn Vergleichsstädte liegen über den Anteilen in Dortmund. Beachtlich ist die Quote auch an den Gymnasien. Sie sank in diesem Zeitraum von 5,2 Prozent auf 3,8 Prozent.
Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt stellt eine große Hürde für Schul-abgängerinnen und -abgänger dar. Im Rahmen des Projektes „zeitgewinn“ konnte ein Regionales Übergangsmanagement aufgebaut werden. Schrittweise sind Verbesserungen zu verzeichnen. Die aktuellen Zahlen des Jahres 2007/08 konnten im Bericht noch nicht verarbeitetet werden.
Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer stellt fest: „Der Bildungsbericht zeigt auf, dass sich die Unterstützungsmaßnahmen zur Förderung qualitativer Schulentwicklungen als weit wirkungsvoller erweisen als bisher angenommen.“
83 Schulen sind inzwischen am Modellprojekt „Selbstständige Schule“ beteiligt. Sie haben sowohl ihr Schulmanagement als auch ihren Unterricht deutlich verbessern können. Die Dortmunder Schulen nutzen sehr intensiv und kontinuierlich die Möglichkeit der Projektförderung aus dem Schulentwicklungsfonds, mit dem die Stadt jährlich 250.000 Euro für die Qualitätsverbesserung zur Verfügung stellt. Zwei Drittel aller Schulen haben bisher davon Gebrauch gemacht. Das Regionale Bildungsbüro als Unterstützungssystem hat große Akzeptanz bei den Schulen gefunden. Sehr positiv ist auch die Entwicklung von Medienkompetenz. Rund 70 Prozent aller Lehrkräfte setzen inzwischen PC und digitale Medien regelmäßig im Unterricht ein. Die Schulverwaltung verbesserte die Ausstattung erheblich. Das Schüler-PC-Verhältnis stieg von 1:23 im Jahr 2002 auf 1:9 im Jahr 2007.
Trotz vieler positiver Hinweise versteht sich der Bildungsbericht als ungeschönte Bestandsaufnahme. Prof. Dr. Hans-Günter Rolff macht deutlich: „Der Bildungsbericht analysiert deshalb eher die Schwächen als die Stärken der Dortmunder Schulen, weil dies am ehesten eine Grundlage für Weiterentwicklung schafft.“ Der Dortmunder Bildungsbericht selbst gibt keine Antworten. Auf dem Tisch liegen dazu jedoch Empfehlungen der Dortmunder Bildungskommission, die Hinweise zu Handlungsoptionen für die Stadt Dortmund geben.
Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer nimmt diese Empfehlungen mit Dank entgegen. Für ihn hat Bildung erste Priorität. Diese besitze eine Schlüsselfunktion für die Zukunft jedes Einzelnen und der Stadt. Der Bildungsbericht werde auf jeden Fall Folgen haben. Dabei gehe es nicht darum, zu schnell organisatorisch zu reagieren, sondern inhaltlich bei den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler anzusetzen. Es ergäben sich vielfältige Bezüge zum „Aktionsplan soziale Stadt Dortmund“. Bedenklich sei aus seiner Sicht die Tendenz zur Verschärfung sozialer Segregation durch das Schulwahlverhalten. „Bildungsarmut darf nicht vererbt werden. Es sind Strategien nötig, die neue Chancen entstehen lassen, Auswege aus der Bildungsarmut zu finden“, so Dr. Langemeyer.
Der Oberbürgermeister kündigt einen Aktionsplan „Bildung und Erziehung in der Stadt“ an. Schule, Jugendhilfe und Schulsozialarbeit müssen sich noch stärker als bisher als Bildungspartner verstehen. Die erzieherischen Kompetenzen der Schule sollen ebenso wie die Bildungsbemühungen im Kindergarten und der Jugendarbeit gestärkt werden. Über die Sozialindikatoren müssen Unterstützungsbedarfe neu begründet und Fördermaßnahmen neu justiert werden. Ein Beitrag zum Abbau ungleicher Bildungschancen könnte darin bestehen, Schulen differenzierter zu fördern. So wäre es denkbar, Schulen mit einem schwierigen Lernumfeld stärker als andere zu unterstützen.
Der Oberbürgermeister betont: „Wenn die Interessen der Kinder im Mittelpunkt stehen, helfen einfache Formeln nicht weiter. Es mag populär sein, in schulstrukturellen Reformen einen Königsweg aus zahlreichen Problemen unseres Bildungswesens zu begründen. Doch nach der intensiven Lektüre des Bildungsberichtetes fühle ich mich in meiner Überzeugung bestätigt, dass das vor uns liegende Aufgabenspektrum vielfältiger Bearbeitungsformen bedarf.“ Dazu soll auf der Grundlage des Bildungsberichtes der Diskurs mit den verschiedenen am Schulsystem beteiligten Interessenspartnern in den nächsten Monaten geführt werden.
Der Bericht soll künftig regelmäßig fortgeschrieben werden.

Die Bekämpfung der Kinderarmut ist Schwerpunkt des Aktionsplanes Soziale Stadt Dortmund
Aktionsplan Soziale Stadt:
Sozialamt und JobCenterARGE planen 13 gemeinsame Servicebüros
Dortmund, den 08.01.2008 - Der Verwaltungsvorstand befasste sich in seiner heutigen Sitzung im Rahmen des Aktionsplans „Soziale Stadt Dortmund“ mit der Einrichtung von Servicebüros in den 13 Sozialräumen mit unterdurchschnittlicher Entwicklung. Vorbehaltlich der Zustimmung des Rates wollen das Sozialamt und das JobCenter ARGE direkt vor Ort gemeinsame Anlaufstellen mit niederschwelligen Beratungs- und Unterstützungsangeboten schaffen.
Den Start sollen die neuen Servicebüros in Scharnhorst-Ost, Borsigplatz und Rheinische Straße/Dorstfelder Brücke machen. Die Eröffnung der ersten Einrichtung dieser Art ist für den 1. April geplant.
ARGE und Sozialamt wollen nach dem Motto: „Probleme dort lösen, wo sie entstehen“ ihre Angebote weiter dezentralisieren. Die Sozialverwaltung hat bereits gute Erfolge mit ihren Stadtteil bezogenen Angeboten Senioren- und Familienbüros. In den 13 Sozialräumen wohnt der größte Anteil der Kundinnen und Kunden der beiden Partner mit ihren Familien.
Die Servicebüros verstehen sich als offenes Angebot. Die Menschen aus der Nachbarschaft sind in den Räumen ohne Behördencharakter willkommen. Die Fachleute von ARGE und Sozialamt bieten ihren Service in einer offenen Atmosphäre an.
Das Angebot ist absolut unverbindlich. Es ist allein den Kundinnen und Kunden überlassen, ob in konkrete und nachhaltig angelegte Klärungsprozesse eingetreten werden soll. Ist Spezialistenwissen gefragt, stellt das Servicebüro selbstverständlich die passenden Kontakte her.
Pro Einrichtung stehen etwa acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Fallmanagement, Leistungssachbearbeitung, Arbeitsvermittlung, Sozialarbeit und Projektentwicklung für die großen und kleinen Anliegen und Fragen zur Verfügung. Neben den umfangreichen, allgemeinen Informationen zum SGB II und SGB XII bietet das Team alle originären Dienstleistungen der ARGE und die persönlichen Hilfen des Sozialamtes an.
Im Sinne eines obligatorischen vernetzten Ansatzes werden hier zudem neue Projekte und Angebote für den Sozialraum initiiert, entwickelt und durchgeführt. Alle vor Ort bereits engagierten Akteure sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, sich abzustimmen und zu kooperieren.
Neugier macht schlau - Kinder- und Jugendtechnologiezentrum geht 2008 an den Start
Dortmund, den 07.01.2008 - Bei Kindergartenkindern und Schülern die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik zu wecken - das ist das Ziel des Dortmunder KITZ.do. Die Vorbereitungen für die innovative Einrichtung laufen derzeit auf Hochtouren: Nach den Osterferien 2008 soll das KITZ.do Nachwuchsforscher mit naturwissenschaftlichen Wettbewerben, Schülerlaboren und der Ausstellung "Minimathematikum" begeistern.
Unter dem Motto "Neugier macht schlau" fördert das KITZ.do künftig naturwissenschaftliche und technische Begabungen und weckt beim Nachwuchs von klein auf die wissenschaftliche Experimentierfreude. Der Hauptsitz wird in der B1st Software-Factory Dortmund eingerichtet, wo ältere Schülerinnen und Schüler eigenständig forschen und mit Unterstützung von erfahrenen Wissenschaftlern aus der Region Projekte durchführen können.
Ein weiteres Labor wurde im BioMedizinZentrumDortmund, dem Kompetenzzentrum im TechnologieParkDortmund, eingerichtet. Hier experimentieren in einem ersten KITZ.do-Modul bereits seit November 2007 fünf Schülergruppen in den Bereichen Biologie und Chemie. Die Idee des KITZ.do soll sich darüber hinaus in ganz Dortmund verbreiten: Kindergärten und Schulen werden in Zukunft in das Projekt eingebunden. Sie können sich etwa an naturwissenschaftlichen Wettbewerben beteiligen, Projekttage ausrichten oder die geplante Ausstellung "Minimathematikum" zeigen.

Bild: Rainer Schaller, Dr. Gerhard Langemeyer, Dr. Wolfgang Reiniger (von links)
Loveparade Metropole Ruhr geht in die zweite Runde
Essen überreicht Dortmund für 2008 den offiziellen Staffelstab
Essen, den 03.12.2007 - Der Essener Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger überreichte heute im Rathaus der Stadt Essen seinem Dortmunder Amtskollegen Dr. Gerhard Langemeyer den offiziellen Staffelstab der Loveparade Metropole Ruhr 2007-2011, die 2008 in Dortmund stattfinden wird.
„Die Loveparade war ein voller Erfolg für unsere Stadt und das Ruhrgebiet. Ich freue mich, den Staffelstab für eine so einzigartige Veranstaltung symbolisch an meinen Dortmunder Kollegen Dr. Langemeyer weiterreichen zu dürfen“, so Reiniger bei der symbolischen Übergabe. Der Gastgeber der Loveparade im kommenden Jahr, Langemeyer, freute sich sichtlich: „Gastgeber für diese Party der Superlative sein zu dürfen, freut uns in besonderem Maße: Über eine Million Menschen in Dortmund zu begrüßen, die fröhlich und friedlich die Loveparade feiern, ist eine Herausforderung, die wir gerne annehmen“.
Mit der Staffelstabübergabe tritt die operative Vorbereitung der Loveparade in Dortmund in die intensive Phase – gemeinsam klären unter anderem die Stadt Dortmund, Feuerwehr, Polizei, Sanitätsdienste und der Veranstalter Loveparade GmbH in den nächsten Monaten Details zur Organisation und Umsetzung der größten Party der Welt. Dazu zählt unter anderem die Planung der Streckenführung und die Festlegung des Termins. Die Verkündung der Strecke und des Termins ist für Februar 2008 vorgesehen.
Wesentlicher Bestandteil des Konzeptes Loveparade in der Metropole Ruhr sind die partnerschaftliche Unterstützung und der organisierte Wissenstransfer zwischen den Städten. Vertreter der Stadt Essen werden Dortmund daher aktiv bei der Vorbereitung der Veranstaltung begleiten und ihre Erfahrungen aus diesem Jahr weitergeben.
Rainer Schaller, Loveparade-Geschäftsführer, gab einen Ausblick auf das nächste Jahr: „Dortmund wird ein Riesenspektakel. Ich freue mich sehr auf die nächste Loveparade, denn wir haben jetzt schon Zusagen von Top-Acts und planen Überraschungen für das Programm, die die Menschen faszinieren werden.“ Details verrate er aber noch nicht. „Ein bisschen Spannung gehört einfach zur Loveparade“, so Schaller weiter.
Aufgrund der hohen Besucherzahlen bei der Loveparade 2007 – 1,2 Millionen Menschen kamen nach Essen – und der positiven Resonanz auf die Mega-Party, rechnen der Veranstalter und die kommunalen Verantwortlichen im kommenden Jahr mit einem noch größeren Erfolg der Parade.

Bild: Blick vom Friedensplatz auf den Dortmunder Stadthauskomplex: Die 2002 neu gebaute Berswordthalle verbindet das alte und das neue Stadthaus. Hier ist auch das Dienstleistungszentrum Wirtschaft untergebracht.
Dortmund als erste deutsche Großstadt mit dem Gütezeichen "Mittelstandsfreundliche Kommunalverwaltung" ausgezeichnet
Dortmund, den 23. November 2007 - Die Stadt Dortmund wurde gestern mit dem Gütezeichen "Mittelstandsfreundliche Kommunalverwaltung" ausgezeichnet. Als bundesweit erste Großstadt hat Dortmund alle dafür erforderlichen Kriterien erfüllt - etwa das Beantworten von E-Mails innerhalb eines Arbeitstages oder die Bearbeitung von Baugenehmigungsanträgen in höchstens 40 Arbeitstagen.
Insgesamt 13 Kriterien musste die Stadtverwaltung erfüllen, um mit dem Gütezeichen "Mittelstandsfreundliche Kommunalverwaltung" ausgezeichnet zu werden. Hierzu zählt beispielsweise die Nennung eines Ansprechpartners für gewerbliche Verwaltungsverfahren, die zügige Bezahlung von Auftragsrechnungen, eine Beschwerde-Reaktionszeit von höchstens drei Tagen oder die schnelle Bearbeitung von Baugenehmigungsverfahren.
Vergeben wird das Zertifikat, das in Zusammenarbeit mit dem "Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V." (RAL) entwickelt wurde, von der bundesweit agierenden "Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung e.V." In ihr haben sich im April 2006 zwölf Kommunen, darunter auch Dortmund, zusammengeschlossen. Ziel war es, messbare Gütekriterien festzulegen, mit denen sich die Mittelstandsfreundlichkeit von Kommunen bewerten lässt. Das Interesse an dem Verein ist groß: Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf 18 angestiegen, 50 weitere Kommunen planen derzeit eine Mitgliedschaft.
Unter der Federführung des Dienstleistungszentrum Wirtschaft (DLZW), des jüngsten Geschäftsbereiches der Wirtschaftsförderung Dortmund, hat die Verwaltung mit großem Einsatz an der erfolgreichen Zertifizierung gearbeitet. Die "Serviceversprechen" der Verwaltung ergänzen sinnvoll das Aufgabengebiet des Dienstleistungszentrum Wirtschaft. Mit dem DLZW bietet Dortmund kleinen und mittleren Unternehmen individuelle Dienstleistungen aus einer Hand. Im DLZW beraten direkte Ansprechpartner Kleinstunternehmer ebenso wie Mittelständler, die sich so mit deutlich weniger Verwaltungsaufwand befassen müssen.

Bild: Ein Meilenstein für die Dortmunder Wirtschaftsentwicklung - Die Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt der mst. factory im Jahre 2005
Wirtschaftsförderung geht neue Wege:
Heraus aus dem Strukturwandel – hinein in den Wettbewerb
Dortmund, den 09.11.2007 - Dortmund steht wie alle Städte und Metropolen in einem weltweiten Wettbewerb neuen Herausforderungen gegenüber. So gilt es zukünftig, verstärkt auf die Megatrends, wie die Globalisierung, die Verknappung von Rohstoffen, den Wettbewerb um Technologien und den demografischen Wandel mit den richtigen Maßnahmen zu reagieren.
Dabei geht es für die Wirtschaftsförderung Dortmund nicht mehr um die Bewältigung des Strukturwandels, sondern um eine Positionierung im Wettbewerb um kreative Köpfe und erfolgreiche Unternehmen. Mit der Kernaussage „Heraus aus dem Strukturwandel – hinein in den Wettbewerb“ lässt sich die Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung daher griffig umschreiben.
Im Jahr 2000 ist mit dem dortmund-project ein auf zehn Jahre ausgerichtetes Arbeitsprogramm auf den Weg gebracht worden. Jetzt gilt es, eine darauf abgestellte Weiterentwicklung anzustoßen. Deshalb wurde nun die strategische Weiterentwicklung der Wirtschaftsförderung Dortmund für die Jahre 2008-2018 erarbeitet. Die Wirtschaftsförderung wird als Dienstleister, Impulsgeber und Projektentwickler ihre Arbeit künftig an vier Leitthemen ausrichten:
- Technologien und Branchen vernetzen, um neue Wertschöpfungsketten aufzubauen und damit neue Märkte zu erschließen
- Betriebe unterstützen, um Bedarfe an Personal und Flächen zu decken
- Wissen vernetzen, um Innovationen durch Menschen zu schaffen
- Arbeits- und Lebensqualität in der Stadt weiter entwickeln, um die Chancen des demografischen Wandels und die Potenziale der ökonomischen und gesellschaftlichen Vielfalt zu nutzen.
Konkret wird die Wirtschaftsförderung in den nächsten Jahren z. B. das Clustermanagement für das Feld der Biomedizin aufbauen, neue Messekonzepte für die Produktionswirtschaft entwickeln und umsetzen sowie Betriebe mit einem Qualifikationsmanagement für Nachwuchskräfte unterstützen. Weitere Maßnahmen bestehen in der Vernetzung von Wissen, um Innovationen zu ermöglichen und in der Folge den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu optimieren.
Darüber hinaus wird durch die Anbindung von DORTMUNDtourismus an die Wirtschaftsförderung Dortmund eine Aufgabenerweiterung im Bereich der Tourismusförderung vollzogen. Im überregionalen Marketing werden die Wirtschaftsförderung Dortmund und DORTMUNDtourismus Synergien nutzen und weitere Projekte zur Förderung des Tagungs- und Kongressbereiches zur Steigerung der Gäste- und Übernachtungszahlen initiieren. Ebenfalls wird der Tagestourismus ausgebaut. Die Branchen der Tourismuswirtschaft (z. B. Hotels, Gastronomie, Freizeitangebote) werden dadurch in ihrer Entwicklung untersützt, Umsatzsteigerungen im Handel sind ebenso angestrebt.
Beratung und Betreuung von Unternehmen werden um den Aspekt „familienbewusste Unternehmen in Dortmund“ verstärkt. Die stadtbezirksorientierte Beratung findet in enger Zusammenarbeit mit dem Familienprojekt statt.

Bild: Dr. Langemeyer beim Spielfest zum Weltkindertag am 23.09.07 im Westfalenpark
OB legt Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund vor:
Kinderarmut bekämpfen
Dortmund, den 26.10.2007 - OB Dr. Gerhard Langemeyer hat einen Entwurf für einen Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund vorgelegt. Ein wichtiger Schwerpunkt aus Sicht des OB: Die Kinderarmut in Dortmund soll konsequenter bekämpft werden. Grundlage für den Aktionsplan sind der Bericht zur sozialen Lage in Dortmund und der Dortmunder Sozialstrukturatlas.
Mit dem Entwurf des Aktionsplans Soziale Stadt Dortmund hat sich bereits der Verwaltungsvorstand beschäftigt. Der Entwurf wird nun in den Rat eingebracht, soll von dort aus in den Fachausschüssen und dann breit in der Bürgerschaft diskutiert werden.
"Wenn Dortmund soziale Stadt werden soll, dann müssen wir alle Kräfte bündeln, die wir zur Verfügung haben", so Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer. Er geht davon aus, dass in etwa einem halben Jahr ein von vielen getragener Aktionsplan vorliegen wird. „Wir haben sehr bewusst nicht nur die Ist-Situation mit dem Bericht zur sozialen Lage dargestellt, sondern den Entwurf zum Aktionsplan vorgelegt, der konzeptionell zeigt, wohin die Reise geht", so der Oberbürgermeister.
Die Maßnahmen und Projekte werden im Rahmen der Dezernatsbudgets finanziert. Insbesondere sollen Transferleistungen vermindert werden und vermehrt auf Prävention und nachhaltige Strategien gesetzt werden. „Wir haben 13 Sozialräume in Dortmund ausgemacht, die unter dem städtischen Durchschnitt liegen. Dorthin wollen wir Ressourcen lenken. Dabei wollen wir auch die vorhandenen Stärken der Stadtteile herausstellen und positive Erfahrungen aus Projekten wie zum Beispiel Urban II nutzen", so Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer.
Der 23 Seiten umfassende Entwurf zum Aktionsplan soziale Stadt Dortmund soll gemeinsam mit den in Zusammenarbeit mit der Universität Bochum erarbeiteten Sozialstrukturatlas und dem Bericht zur sozialen Lage in die politische Diskussion eingebracht werden.

Bild: Ein Symbol für neue Arbeit in Dortmund - die mst-factory, Dr. Langemeyer bei der Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt am 08.09.05
Von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft
Konferenz untersuchte "Die Arbeitswelt der Zukunft in Dortmund und Europa"
Dortmund, den 12. 10. 2007- Die Veränderungen der Arbeitswelt beim Wandel von der Industrie- zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft standen gestern im Mittelpunkt der Konferenz "Die Arbeitswelt der Zukunft in Dortmund und Europa".
Einen Schwerpunkt bildeten im Dortmunder Rathaus die Ergebnisse des Projekts "Zukunft der Arbeit in Dortmund", das von der Wirtschaftsförderung Dortmund in Auftrag gegeben worden war und von der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) durchgeführt wird. Zusätzlich ging der Blick auch über den Tellerrand hinaus: Experten präsentierten Zukunftstrends auf europäischer Ebene.
"Der Wirtschaftsstandort Dortmund hat in den letzten Jahren einen grundlegenden Wandel vollzogen, der das Gesicht der Stadt nachhaltig verändert hat", so Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer bei der Eröffnung der Konferenz. Den Chancen und Risiken der tiefgreifenden Veränderungen, denen sich nicht zuletzt Regionen wie das Ruhrgebiet auf dem Weg von der Industrie- zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft gegenüber sehen, ging die Konferenz "Die Arbeitswelt der Zukunft in Dortmund und Europa" in Podiumsdiskussionen und Vorträgen nach. Experten präsentierten im Dortmunder Rathaus Entwicklungstrends, Zukunftskonzepte und Handlungsstrategien sowie Beispiele aus der Dortmunder Wirtschaft.
Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bildeten die Ergebnisse des Projekts "Zukunft der Arbeit in Dortmund", das von der Wirtschaftsförderung Dortmund in Auftrag gegeben und im Sommer 2006 gestartet worden war. Das Projekt untersucht die zentralen Entwicklungen des Dortmunder Arbeits- und Beschäftigungssystems und fördert die Diskussion zwischen den regionalen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Im Mittelpunkt steht dabei die Handlungsorientierung. Der Dortmunder Oberbürgermeister ist von dem Projekt überzeugt: "Die großen wirtschafts- und arbeitspolitischen Institutionen haben an dem Projekt mitgewirkt: der Deutsche Gewerkschaftsbund Östliches Ruhrgebiet, die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, die Handwerkskammer Dortmund, die Agentur für Arbeit Dortmund und als Auftraggeber die Wirtschaftsförderung Dortmund", so Langemeyer. "Die Stadt hat frühzeitig auf die Herausforderung der sich verändernden Arbeitswelt reagiert und wichtige Weichenstellungen in Richtung eines zukunftsorientierten Standorts vorgenommen. Gerade die Arbeit im Rahmen des dortmund-project, mit der wir erfolgreich neue Technologiefelder und Innovationen fördern, ist dafür der beste Beweis."
"Wichtig für den Standort sind in Zukunft gut ausgebildete und innovativ denkende Menschen. Darum brauchen wir künftig mehr Qualität in Bildung und Erziehung. Die städtische Bildungspolitik muss für eine gute Bildung und für gleiche Bildungschancen unabhängig von der sozialen Herkunft sorgen. Hier investieren wir in die Zukunft unserer Stadt", so Dr. Langemeyer weiter. Dortmund setze mit Erfolg auf Zukunftsbranchen wie die Informationstechnologien, Logistik, Biomedizin sowie die Mikro- und Nanotechnologien. "In dieser Richtung wollen wir mit guten Ideen und neuen Projekten weiterarbeiten und dabei insbesondere den Stadtteilen helfen, deren wirtschaftliche und soziale Entwicklung uns bislang noch Sorgen machen. Wer Kinder aus der Armut holen will, muss den Eltern nicht nur Arbeit geben, sondern auch dafür sorgen, dass sie davon leben können."
Reinhard Schulz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, ergänzte, dass der rasante technologische Wandel und die wachsende Globalisierung die Unternehmen vor immer größere Herausforderungen stellten. "Wir können nicht in eine Glaskugel schauen, um die Zukunft zu erfahren. Aber wir können im Dialog mit Unternehmen, Beschäftigten und Wissenschaft versuchen, die zukünftigen Herausforderungen zu identifizieren und unsere Unternehmen dafür fit zu machen." Dazu gehöre auch, dass Unternehmen Strategien erarbeiteten, um flexibel auf Herausforderungen reagieren zu können. Mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel unterstrich Schulz, wie wichtig eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sei. "Die Förderung und der gezielte Einsatz der Ressource Wissen ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Daher gilt es, das Wissen auf allen Ebenen zu fördern." Aber es dürften auch die nicht vergessen werden, die es schwerer hätten, weil sie entweder nicht qualifiziert seien oder an ihre persönlichen Grenzen der Leistungsfähigkeit stießen. "Auch diese Menschen brauchen wir. Hier müssen wir Einsatzmöglichkeiten finden, bei denen sie ihre Kenntnisse einsetzen können", forderte der IHK-Hauptgeschäftsführer.
Eberhard Weber, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Östliches Ruhrgebiet, wies darauf hin, dass Arbeit gestaltbar sei, auch in einer globalisierten Welt. Dabei werde die Qualität der Arbeit, der Arbeitsbeziehungen, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen entscheidend sein: "Billig ist nicht gut, weder für die Arbeitnehmer noch für die Unternehmen insgesamt. Nach Jahren einer fast ungezügelten Deregulierung und Flexibilisierung der Arbeit scheint das Pendel zurückzuschwingen." Die Arbeitsbeziehungen, die Beziehungen zwischen Flexibilität und Sicherheit in der Arbeit würden zunehmend an Bedeutung gewinnen und müssten neu ausgehandelt und gestaltet werden. "Unternehmer, die an einer modernen Unternehmens- und Innovationskultur arbeiten, wissen: Gute Arbeit und hochwertige Produkte und Dienstleistungen bedingen sich", so Weber weiter. Nur so ließe sich das gewünschte kreative und innovative Arbeitsmilieu erreichen. Er forderte eine "umfassende regionale Qualifizierungsinitiative", um den rückläufigen betrieblichen Qualifizierungsbemühungen entgegenzuarbeiten.
Auch über die Konferenz hinaus will Dortmund seine besondere Kompetenz im Bereich Arbeitsforschung weiter stärken. Dazu werden die Ergebnisse der Veranstaltung gemeinsam mit den Resultaten aus Experten- und Branchenworkshops am Ende des Projekts "Zukunft der Arbeit in Dortmund" im Dezember 2007 in einem handlungsorientierten Bericht zusammengefasst. Denn darin waren sich alle Konferenzteilnehmer einig: Der Diskurs über die gesellschaftliche Gestaltung der Arbeit ist ein notwendiger und langfristiger Bestandteil der Modernisierung des eigenen Standorts.

Bild: ... unter dem U findet die Kreativwirtschaft ihren Platz
Kreativwirtschaft birgt Potenzial für Dortmund
Dortmund, den 20.09.2007 - Dortmund hat gute Voraussetzungen, um mit der Branchenentwicklung in der Kreativwirtschaft langfristig erfolgreich zu sein. Eine Studie des Beratungsunternehmens STADTart belegt: Dortmund hat eine solide Ausgangslage.
In der Dortmunder Kultur- und Kreativwirtschaft sind derzeit rund 6.400 Personen, davon ca. 50 % Frauen tätig. 4.900 Personen sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Pro Jahr werden in Dortmund rund 800 Mio. € Umsatz in diesem Bereich erwirtschaftet. Höchste Umsätze liegen in Dortmund beim Literatur-, Buch und Pressemarkt (im Folgenden zusammengefasst als Verlagswesen), gefolgt von Design und Werbewirtschaft.
Die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten finden sich ebenfalls im Verlagswesen, hier gefolgt vom Theatermarkt und der Designwirtschaft. Die positivste Entwicklung bei der Anzahl von Unternehmen und Selbständigen in nicht besucherbezogenen Geschäftsfeldern von 1996-2005 ist bei der Werbewirtschaft (+29%) und dem Verlagswesen (+24%) zu finden.
In diese Zahlen sind die Bereiche „Software & Spiele“, die als wichtiger Teilbereich der Kreativwirtschaft gelten, noch nicht einbezogen. Kreative Softwareentwickler sind Unternehmen aus dem Bereich Internet, Content (Inhalte, Datenflut, z.B. Daten aus Auswertungen von RFID u.v.m.), mobile Lösungen, aber auch Web 2.0. Ca. 60% der Dortmunder IT- und Software Unternehmen arbeiten kreativ, das sind insgesamt 462 Unternehmen (Hochrechnung laut Firmenindex / Branchenbefragung Dortmund). Besondere Entwicklungspotentiale liegen in den Bereichen Architektur, Kommunikationsdesign und in den besucherbezogenen Geschäftsfeldern.
STADTart hat flankierend zu den Branchenzahlen Interviews mit 430 Unternehmen durchgeführt. Ein Drittel der Unternehmen hat den Sitz in der Innenstadt und den angrenzenden Innenstadtquartieren. Wichtige Faktoren für Unternehmen der Kreativwirtschaft, die zu einer Gründung bzw. einer Standortentscheidung für Dortmund führten, sind:
- Nähe zum Kunden
- Qualifiziertes Personal
- Ausbildung /Studium in Dortmund
- Personalkosten
- Günstige Gewerbeflächen
- Einzugsbereich, kulturelle Szene und Lebens- und Freizeitqualität sowie Innenstadtnähe
Daraus leiten sich für die Branchenentwicklung Handlungsansätze ab, mit denen die Kreativwirtschaft in den kommenden Jahren positiv begleitet werden wird.
- Unterstützung bei Neuansiedlung von kreativen, vornehmlich technologieorientierten Unternehmen.
- Förderung von Bestandsunternehmen – Vernetzung mit etablierten Branchen, Zusammenführung mit Kunden
- Wirtschaftliche Professionalisierung der Existenzgründer und der Bestandsunternehmen
- Qualifizierungsmaßnahmen innerhalb der Kreativwirtschaft (Unternehmen möchten z.B. ausbilden) sowie Transparenz für Hochschulabsolventen und Auszubildende
- Gezielte Internationalisierung für spezielle Märkte, z.B. Musik / Verlag (Export)
Die Studie bestätigt den eingeschlagenen Weg einer Bündelung der Infrastrukturangebote für alle Branchensegmente an einem innenstadtnahen Standort. Mit dem Konzept für ein „Kreativwirtschaftliches Zentrum“ auf dem Gelände des Dortmunder U wird sich Dortmund an dem Landeswettbewerb „Create.NRW“ beteiligen.
Bild: Am 29.08.2007 besuchte Bundespräsident Horst Köhler die Grundschule Kleine Kielstraße, die beste Schule Deutschlands. Auch im neuen Haushalt haben Schulinvestitionen oberste Priorität.
Neuer Doppelhaushalt 2008 / 2009:
Investitionen für die Bürgerinnen und Bürger
Dortmund, den 14.09.2007 – Gestern brachte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer den Doppelhaushalt 2008/2009 in den Rat der Stadt ein. Die Investitionen für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt werden in den nächsten Jahren gesteigert. Der größte Brocken: Investitionen in den Stadtbezirken.
Dabei stehen Schulneubau, -sanierung und -ausstattung an erster Stelle. Hier sind von 2007 – 2012 insgesamt Mittel in Höhe von 330,18 Mio. Euro vorgesehen. Allein für die Berufskollegs sind investive Mittel in Höhe von 47,4 Mio. Euro eingeplant. Das heißt über alles: jährlich ca. 50 Mio. € für Schulen und 8 Mio. € für Berufskollegs obendrauf.
Auch die Kinderbetreuung wird weiter ausgebaut. Im Bereich der Jugendverwaltung wird der Ausbau der Ganztagsbetreuung für Kinder unter drei Jahren und für die unter 6-Jährigen mit einem zusätzlichen Investitionsvolumen von 15,6 Mio. Euro in den Jahren 2008 - 2012 im Haushaltsplanentwurf berücksichtigt. Das bedeutet, dass der ursprüngliche Planansatz von 13,24 Mio. Euro auf 28,8 Mio. Euro aufgestockt wurde; dies entspricht einer Steigerung von 54 %. Bis 2012 werden sechs neue Kindertagesstätten mit je sechs Gruppen a 20 Plätzen gebaut. Das schafft weitere 1.080 Ganztagsplätze.
Das Projekt „Zeitgewinn“, dass Schülerinnen und Schüler besser auf den Start ins Berufsleben vorbereiten soll, erhält ab 2008 zusätzliche Mittel von jährlich 520.000 Euro.
Auch beim Sporthallenbau werden Prioritäten gesetzt. Für die Jahre 2007-2012 sind jährlich 1,5 Mio. € konsumtiv für Erhaltungsmaßnahmen bei den Sporthallen geplant. Daneben sind für die Jahre 2008-2012 jährlich 3,0 Mio. € investiv für Sporthallen vorgesehen.
Für bessere Straßen wird viel Geld in die Hand genommen. 2007 stehen für den Straßenbau Mittel von rund. 22,3 Mio. Euro zur Verfügung. Für 2008 -2012 wurden insgesamt Beträge in Höhe von 100 Mio. Euro eingeplant.
Insgesamt steigt städtische Investitionsvolumen. Von rund 147 Mio. Euro im Haushaltsjahr 2007 auf durchschnittlich rund 161 Mio. Euro jährlich für den Planungszeitraum 2008 - 2012.
Und der neue Haushalt stärkt die Stadtbezirke: Die Mittel, über die die Stadtbezirke direkt verfügen, werden ab 2008 verdoppelt.
Bundespräsident Horst Köhler besucht die Dortmunder Grundschule Kleine Kielstraße
Dortmund, den 30.08.2007 - Ein großer Tag für die Grundschule Kleine Kielstraße: Bundespräsident Horst Köhler besuchte gestern die Dortmunder Schule, die er am 11. Dezember 2006 in Berlin mit dem Hauptpreis des Deutschen Schulpreises auszeichnete. Vor Ort verschaffte sich das Staatsoberhaupt nun einen eigenen Eindruck vom schulischen Leben in der Grundschule. Begleitet wurde er dabei von NRW-Schulministerin Barbara Sommer und Dortmunds Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer.
Im Mittelpunkt des zweistündigen Besuches standen bei einem Rundgang durch die Schule Gespräche mit Kindern und Eltern, mit dem Kollegium und verschiedenen Kooperationspartnern der Schule. Anschließend verabschiedeten alle Kinder den Bundespräsidenten mit zwei Liedern („Das Lied der Kleinen Kielstraße“, „Die Erde den Kindern“) und einem griechischen Tanz. Als Erinnerung an seinen Besuch erhielt Bundespräsident Köhler eine Broschüre über die Schule.
Die Grundschule Kleine Kielstraße wurde 1994 als siebte Grundschule im Dortmunder Norden neu gegründet. Derzeit wird sie von 369 Schülerinnen und Schülern aus 26 Nationen besucht, ein Drittel davon nutzt das Ganztagsangebot.
Von Beginn an versuchte die Schule, Antworten auf die Frage zu finden, was eine gute Schule in diesem Stadtteil ausmacht. Den Schlüssel für den Erfolg fand sie im systematischen Zusammenwirken vieler Einzelelemente. Dazu gehören der jahrgangsübergreifende Unterricht in der Schuleingangsphase, das selbstständige Arbeiten in Kleingruppen, das Führen von Lerntagebüchern, Kindersprechtage und Elternsprechtage (bei Letzteren werden Erziehungsverträge abgeschlossen), Elterngesprächskreis und Elterncafé sowie die Durchführung interkultureller Projekte.
In einem „Drei-Säulen-Modell“ werden alle an der Schule Beteiligten intensiv ins schulische Geschehen eingebunden: das Kollegium durch professionelle Kooperation im Jahrgangsteam, die Eltern z.B. durch den Elterngesprächskreis für Eltern künftiger Schulanfänger, durch Einzelberatungen und das Angebot von Qualifizierungsmöglichkeiten im Elterncafé. Die dritte Säule sind die Schülerinnen und Schüler. Schon Monate vor der Einschulung macht sich die Schule mit ihrem Entwicklungsstand vertraut, gegebenenfalls wird vorschulische Förderung in den Bereichen Mathematik, Motorik und Deutsch angeboten. Hat die Schulzeit begonnen, wird durch Maßnahmen der inneren und äußeren Differenzierung in der Schule - u.a. in Form von individuellen Wochenplänen - angestrebt, jede kleine Schülerpersönlichkeit so gut wie möglich in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Derzeit sind 45 Erwachsene in der Schule für die Kinder verantwortlich: Neben den Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern im Ganztag zählen auch die Küchenhilfen, Reinigungskräfte, die Sekretärin und der Hausmeister dazu.
Der Deutsche Schulpreis ist für die Grundschule Kleine Kielstraße die höchste, nicht aber die einzige Auszeichnung. Sie wurde bereits mehrmals für ihre exzellente Arbeit ausgezeichnet. So erhielt sie im Jahr 2000 den ersten Preis beim NRW-Wettbewerb „Qualität schulischer Arbeit“ für den Bereich Grundschule; im Jahr 2003 errang sie in dem gleichen Wettbewerb einen Sonderpreis.
Bild: Dr. Langemeyer bei der Eröffnung des Familienbüros in Hombruch (01.02.06)
Familienbüros überreichen Eltern bei Willkommensbesuchen Bücherpaket
Dortmund, den 23.08.2007 - Mit der Leseförderung kann nicht früh genug begonnen werden. Deshalb unterstützt das Familien-Projekt Dortmunder Eltern in ihrem Erziehungsalltag zukünftig durch die Förderung von Aktivitäten rund um das Thema „frühkindliche Bildung“. Ein Beitrag dazu ist das brandneue „Dortmunder Bücherpaket“, das Eltern neu geborener Kinder und zugezogenen Familien ab dem 27. August bei den Willkommensbesuchen durch die Familienbüros überreicht wird.
In dem orangefarbenen Schuber des Bücherpakets befinden sich fünf Bausteine, die dazu beitragen, Kindern und Eltern den Umgang mit dem Medium Buch zu erleichtern und selbstverständlich zu machen.
- „Mein erstes Bilderbuch“ lädt die Kleinsten ein, farbenfrohe Bilder und Gegenstände zu betrachten.
- Die „Dortmunder Leselatte“ begleitet die Kinder bis zur Einschulung. Die Kinder können mit ihr ihre Körpergröße messen. Und den Eltern gibt sie Orientierung, welcher Lesestoff in welcher Entwicklungsstufe empfehlenswert ist.
- Im „Dortmunder Lesebuch“ geben der Dortmunder Adler und das geflügelte Nashorn jungen Eltern Anregungen für kleine Fingerspiele, Reime zum Vorlesen und Erzählen. Und ein Bücherwurm vermittelt den Eltern auf unterhaltsame Art Interessantes über das frühkindliche Lesen und Lernen.
- Die Broschüre „Leseförderung in Dortmund“ enthält unter anderem die Anschriften der Zentralbibliothek und der Stadtteilbibliotheken.
- Die Broschüre „Dortmund ... Wo wir zu Hause sind“ gibt Eltern vielfältige Tipps und Einblicke in das alltägliche Leben in der Familienstadt Dortmund.
Mit Ausnahme des Bilderbuchs sind alle Produkte auf Dortmund bezogen und nagelneu. Sie wurden vom Familienprojekt, teilweise in Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek, entwickelt. Die Produktion erfolgte zusammen mit der Dortmund-Agentur.
Die Stiftung Lesen fand die Idee des Dortmunder Bücherpakets so überzeugend, dass sie die Schirmherrschaft darüber übernommen hat.
Bild: Die Bezirksverwaltungsstelle in Hörde (Foto: Anneke Wardenbach)
Moderne Verwaltung:
Projekt "2020" wird in Hörde umgesetzt
Dortmund, den 13.08.2007 - Wer etwas bei der Stadt Dortmund erledigen möchte, will nicht tausend Wege durch die ganze Verwaltung gehen. Deshalb bearbeitet die Stadt die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger direkt aus einer Hand.
Eine moderne Verwaltung nutzt moderne Mittel und setzt aktuelle Computertechniken ein, um die Anfragen zu bearbeiten. Sie vernetzt alle Kompetenzen der Fachbereiche und liefert so den passenden Service. Egal auf welchem Wege Dortmunderinnen und Dortmunder Kontakt mit der Verwaltung aufnehmen, ob online, per Telefon, per Brief oder persönlich - alles wird sofort erledigt: freundlich, schnell und professionell.
Mit den neuen Front- und Backofficebereichen in Hörde werden jetzt die Voraussetzungen für ein breites Service- und Beratungsangebot für städtische Dienstleistungen geschaffen. Die Verwaltung in Hörde erspart den Bürgerinnen und Bürgern doppelte Wege, zusätzliche Wartezeiten oder unterschiedliche Öffnungszeiten.
Jetzt haben Bürgerinnen und Bürger im Frontoffice der Bürgerdienste eine Ansprechperson , wenn sie Einwohnerangelegenheiten, Kraftfahrzeugangelegenheiten, Gewerbeangelegenheiten, Rentenangelegenheiten und Führerscheinangelegenheiten erledigen wollen.
Den Startschuss zu diesen Neuerungen gab am 10. August 2007 Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer. Er machte sich selbst ein Bild davon, wie künftig die Kooperation von Front- und Backoffice sein kann und welchen Nutzen Bürgerinnen und Bürger haben werden.
Den Beschäftigten der Bezirksverwaltungsstelle, die in der Vergangenheit aktiv daran gearbeitet haben, dieses erweiterte Angebot nun der Bürgerschaft zur Verfügung zu stellen, machte er deutlich, wie wichtig ihr Projekt für die gesamte Verwaltung ist. Er lud sie ein, weiterhin aktiv an dem Veränderungsprozess mitzuwirken, die Dienstleistungen der Verwaltung zu bündeln und sie damit für die Bürgerin und den Bürger attraktiver zu gestalten.
Farbenfrohe Familienkalender und Gutscheinhefte erwarten Dortmunder Familien
Dortmund, den 31.07.2007 - Das große Druckstück ist 45 cm lang und 21 cm breit und bestens geeignet für die Wand neben dem Küchentisch. Das kleine Druckstück misst nur 15,5 x 5,5 cm und passt in jede Hosentasche... Trotz unterschiedlicher Größe dienen beide dem gleichen Zweck: Sie werben für die Familienstadt Dortmund.
Das große Produkt ist der „Dortmunder Familienkalender für Mama, Papa und Kids“ – ein farbenfroher Wandkalender für das Schuljahr 2007/2008. Ganz nach der Machart von Profi-Terminplanern bieten die einzelnen Monatsblätter von August 2007 bis Juli 2008 viel Platz für die täglichen Termine einer fünfköpfigen Familie, aber auch eine Menge aktueller Hinweise auf Höhepunkte in den städtischen Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen. Dazu kommen ein kindgerechtes Design und lustige Familiencomics mit Dortmund-Ambiente.
Das kleine Produkt ist ein ebenso buntes Gutscheinheft für Dortmunder Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren. Es enthält elf Freitickets für städtische Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen, und zwar für das MKK, Naturkunde-, Brauerei- und Ostwallmuseum, das Westfälische Schulmuseum, den Zoo, den Westfalenpark, die städtischen Hallenbäder, das Südbad, die Big Tipi-Erlebniswelt Fredenbaum und den Skatepark am Dietrich-Keuning-Haus. Der zwölfte Gutschein ist besonders wertvoll: Er bietet 50 Prozent Rabatt auf fast alle Aufführungen des Theater Dortmund (Oper, Schauspiel, Ballett und Kinder- und Jugendtheater), und zwar für die ganze Familie. Bis sechs Personen können eine Aufführung besuchen, nur eine von ihnen muss unter 16 sein.
Beide Druckwerke sind Geschenke der Stadt an die Dortmunder Familien. Sowohl der Familienkalender als auch das Gutscheinheft wurden in zunächst 10.000 Exemplaren hergestellt. Sie sind ab kommenden Montag, 6. August, für alle Dortmunder Familien erhältlich, und zwar so:
Alle Familien mit einem Kind in der 1. Schulklasse kommen automatisch in
den Genuss eine Familienkalenders; und alle Familien mit einem Kind in der 5. Klasse erhalten automatisch ein Gutscheinheft. Zum Schuljahresbeginn werden bei allen ABC-Schützen die Kalender und bei allen Fünftklässlern die Gutscheinhefte in den Schulen verteilt.
Wer kein Kind in der 1. oder 5. Klasse hat, kann sich den Kalender und/oder das Gutscheinheft ab dem 6. August kostenlos in den Familienbüros in den Bezirksverwaltungsstellen und im Stadthaus (Berswordthalle) besorgen.
Auch Familien, die in den kommenden Wochen als Neubürger frisch nach Dortmund ziehen, erhalten Kalender und Gutscheinheft, und zwar beim obligatorischen Willkommensbesuch des Familien-Projektes. So finden sie von Beginn an einen guten Zugang zu den vielen Freizeiteinrichtungen in Dortmund und können sich hier schnell zuhause fühlen.
Die Gutscheine und der Kalender sind „Kinder“ des Familien-Projektes und der städtischen Dortmund-Agentur, die in diesem Jahr gemeinsam intensiv für die Familienstadt Dortmund werben. Zu den Aktivitäten zählten bereits die Familienausstellung „So sind wir!“ im Rathaus, eine Plakatkampagne sowie ein interaktives Internetforum rund um alle Fragen der Familienstadt Dortmund. In Kürze wird ein „Schwarzes Brett“ für Familien im Internet entstehen. Zum Abschluss der diesjährigen Aktivitäten wird ein großes Kinderfest anlässlich des Weltkindertages am 23. September im Westfalenpark gefeiert.
Die Konzeption und Realisierung der einzelnen Maßnahmen übernahmen die Marketingspezialisten der Dortmund-Agentur in Abstimmung mit ihren Fachkollegen im Familien-Projekt. Insgesamt wurden Aufträge im Wert von rund 150.000 Euro vergeben. Die Kosten werden aus den laufenden Budgets der beiden Fachbereiche bestritten.
Bild: Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer und der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Horst-Erhardt Knoll, stellten am 29.03.07 die gemeinsame Marketing-Kampagne von Stadt und Seniorenbeirat „Dortmund – meine Stadt ...hier möchte ich alt werden!“ vor.
Service-Team „...anders wohnen – anders leben...“
Dortmund, den 27.07.2007 - Die Gründung alternativer Wohnformen unterstützt das neue Service-Team „...anders wohnen – anders leben...“ des Amtes für Wohnungswesen. Jede und jeder Interessierte kann sich ab sofort an die beiden Fachleute wenden.
Die Erweiterung des bisherigen Angebotes, das überwiegend Investoren und Gründstückeigner nutzten, geht auf einen Ratsbeschluss vom März dieses Jahres zurück. Der Deutsche Städtetag bescheinigt der Stadt Dortmund, mit Blick auf den Umfang und die Qualität dieses Services eine bundesweite Spitzenstellung unter den Kommunen.
Im Zuge der demografischen Veränderung wächst das Interesse an neuen Lebens- und Wohnformen. Das Wohnen in der Gemeinschaft gewinnt an Attraktivität. So genießen zum Beispiel das Mehrgenerationenwohnen, Wohnen im Alter, Gemeinschaftliches Wohnen mit Freunden oder Genossenschaftliches Wohnen hohen Zuspruch.
Das gemeinschaftliche Miteinander bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, das Leben anders zu gestalten. Es steigert die Mobilität des Einzelnen, fördert das Zusammenleben und bieten Schutz vor Vereinsamung. Durch Unterstützung der Gemeinschaft oder das Leben in einer Gruppenwohnung ist ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter möglich.
Immer mehr Dortmunderinnen und Dortmunder interessieren sich für diese Alternative zum Leben in einem Seniorenheim. Gemeinsames Wohnen bietet eine gute Chance, die veränderten Bedürfnisse und Wünsche aller Bewohnerinnen und Bewohner in einem Wohnprojekt zu berücksichtigen und zu verwirklichen.
Birgit Hoffmann und Detlef Kunert vom Service-Team „...anders wohnen – anders leben...“ informieren, beraten und unterstützen Interessentinnen und Interessenten bei der Realisierung ihrer Wohnprojekte. Sie helfen bei der Suche nach geeigneten städtischen Grundstücken und Gebäuden und stellen Kontakte zu Investoren her.
Das gilt auch umgekehrt für Grundstückseigner oder Investoren, die für ein Wohnprojekt interessierte Gruppen suchen. Dazu gehört auch die Prüfung, ob Wohnraumförderungsmittel des Landes NRW oder sonstige Fördermittel für die Finanzierung in Frage kommen.
Schon vor dieser Erweiterung des Services engagierte sich das Amt für Wohnungswesen in hohem Maße für besondere Wohnformen und die Einwerbung von Fördermitteln. Erfolgreiche Beispiele dafür sind das Service-Wohnen für Seniorinnen und Senioren, die Wohngemeinschaften für Demenzerkrankte, der Beginenhof und das Mehrgenerationenprojekt an der Hangeneystraße.
Ausführliche Informationen gibt es telefonisch bei Birgit Hoffmann und Detlef Kunert unter den Rufnummern 50-2 39 21 und 50-2 39 25 sowie im Internet unter www.dortmund.de/wohnungsamt. Hier findet sich unter anderem der Hinweis auf die für den Herbst geplante Veranstaltung „Wohnen in Gemeinschaft“. Ein fester Termin steht dafür noch nicht fest. Wer sich rund um dieses Thema dort austauschen oder an Konzepten mitarbeiten möchte, wendet sich an das Service-Team.
Bild: Ein Besuch im Zoo - Dr. Langemeyer beim Nashorn füttern
Wirtschafts- und Tourismusförderung in Dortmund Hand in Hand
DORTMUNDtourismus wird eng mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund verzahnt
Dortmund, den 13.06.2007 - Der Tourismus bekommt in Dortmund einen neuen Stellenwert. Historisch an das frühere Stadtpresseamt die heutige Dortmund-Agentur angebunden, werden nun Branchenentwicklung, Standortmarketing und Tourismus in der Wirtschaftsförderung Dortmund verzahnt.
Wirtschaftsförderung und DORTMUNDtourismus wollen im überregionalen Marketing Synergien nutzen und weitere Projekte zur Förderung des Tagungs- und Kongressbereiches und damit zur Steigerung der Gäste- und Übernachtungszahlen initiieren. Darüber hinaus soll auch der Tagestourismus ausgebaut werden. Damit unterstreicht die Stadt die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor und honoriert die überdurchschnittlich gestiegenen Tourismuszahlen der letzten Jahre.
Die Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund arbeitet als Impulsgeber daran, die Zukunft des neuen Dortmund zu gestalten. Ziel ist es, die Stadt zu einem modernen Wirtschafts- und Lebensstandort weiterzuentwickeln. Dabei engagiert sich die Standortkommunikation der Wirtschaftsförderung vor allem im überregionalen Marketing für den Wirtschaftsstandort Dortmund. Überregional vermarktet der DORTMUND-tourismus den Standort, wenn auch mit anderen Instrumenten und für in Teilen andere Zielgruppen.
Durch die Umstrukturierung wird die Bedeutung des Tourismus für die Stadt noch stärker herausgestellt. Von der Umstrukturierung verspricht sich der Verwaltungsvorstand eine Bündelung der Kräfte, die künftig noch gezielter genutzt werden können.
Neue Attraktion im Westfalenpark - mondo mio!, die KinderErlebnisAusstellung
Dortmund, den 01.06.2007 - Am 26. Mai 2007 eröffnete Dr. Gerhard Langemeyer in der renovierten Florianhalle mondo mio, die Erlebnisausstellung für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren. Die Ausstellung lädt zum Mitmachen, Spielen und Staunen ein. Auf rund 1.000 Quadratmetern sind Werke aus 25 Ländern, integriert in ein buntes Szenario aus eigens gestalteten Spielstationen, zu erleben.
Die Ausstellung lenkt den Blick auf fremde Kulturen. Was braucht der Mensch – hier und auf anderen Kontinenten? Wie meistern Menschen weltweit ihren Alltag – mit Kreativität und den Ressourcen der Natur? Und wie gehen sie zur Befriedigung unserer Bedürfnisse mit ihrer Umwelt um? Menschliche Grundbedürfnisse stehen im Mittelpunkt von mondo mio!. Kinder erleben unsere Welt – im Kulturenvergleich und im Experiment.
Im Kern geht mondo mio! zurück auf die EXPO 2000-Ausstellung „Basic needs“ des indischen Szenographen Rajeev Sethi. Sethi hatte auf seinen Reisen weltweit Menschen nach ihren elementaren Bedürfnissen befragt. Kunsthandwerker und Kreative aller Kontinente antworteten ihm mit ihren Mitteln, schufen landestypische Artefakte und Dioramen zu relevanten Lebensfragen.
Zentrum von mondo mio! ist eine zentrale Station inmitten der Ausstellungshalle. Hier erhält jeder seinen persönlichen mondo-Pass – ausgestellt auf den eigenen Namen in arabischer, kyrillischer oder tamilischer Schrift und versehen mit einem digitalen „360°-Porträtfoto“. Mit einem Forscherbogen als Reiseführer können sich BesucherInnen den Ausstellungsparcours auf eigene Faust erschließen. Der Fragebogen stellt Aufgaben zu jeder Station, die junge ForscherInnen mit Spaß und Spürsinn spielerisch lösen können. Übrigens: Wo die Reise hingeht, entscheidet jede(r) nach Lust und Interesse; eine verbindliche mondo mio!-Route gibt es nicht.
Die KinderErlebnisAusstellung mondo mio! lädt ein zu selbst organisierten Entdeckungsreisen für Einzelbesucher und Schulklassen sowie zu Themen-Workshops in Begleitung erfahrener KulturpädogogInnen für Klassen, Gruppen, Familien und Kindergeburtstagsgesellschaften. Auch an eine Infoecke für Eltern mit Spielplatz für die Kleinsten, Computerplätze mit Internetanschluss und einen räumlich abgetrennten Workshop-Bereich ist gedacht.
Link: www.mondomio.de
Bild: Der Hoeschpark war schon immer ein Ort, wo Sport getrieben wurde.
Sportstadt Dortmund: 10 Mio. für Sportstätten
Dortmund, den 11.05.2007 - Nachdem der Rat im Juni 2003 einen umfassenden Beschluss zur Sportstättenentwicklungsplanung für Außensportanlagen gefasst hatte, zog die Verwaltung jetzt eine positive Zwischenbilanz. Danach war es in der Zwischenzeit möglich, für die Grundinstandsetzung und den Neubau von Sportplatzanlagen, die Sicherstellung der Bespielbarkeit sowie für den Neubau und die Sanierung von Umkleidegebäuden insgesamt 10,1 Millionen Euro zu investieren.
Herausragende Neubaumaßnahmen waren dabei die Sportplatzanlage Bärenbruch, die Kunstrasenanlage an der Probstheidastraße und die Errichtung einer Kunststofflaufbahn sowie eines Multifunktionsfeldes im Hoesch-Park.
Neue Umkleidegebäude stehen den Aktiven am Sportplatz Kobbendelle sowie an den Sportplatzanlagen Husener Eichwaldstraße, Schumannstraße sowie Stockumer Straße zur Verfügung.
Im Jahr 2007 stehen darüber hinaus die Modernisierung der Sportplatzanlage Evastraße, die Sanierung des Umkleidegebäudes Schweizer Allee, die Errichtung von Umkleideräumen in Modulbauweise auf der Sportplatzanlage im Odemsloh sowie die Verlagerung der Sportplatzanlage Bremmenstraße, Dortmund-Wickede, zum Fränkischen Friedhof an.
Zukünftig soll dem Wunsch verschiedener Fußballvereine nach einer Kunstrasenanlage häufiger entsprochen werden, da diese u.a. eine höhere Bespielbarkeit im Jahr bieten und eine bessere Grundlage für den Fußballsport bieten.
U-Gelände gehört jetzt der Stadt
Dortmund, den 03.05.2007 - Die bedeutendste Industriebrache der Innenstadt hat gestern ihren Eigentümer gewechselt. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer und Stadtdirektor Ullrich Sierau unterzeichneten im Rathaus die für die Wirksamkeit des Kaufvertrages über das Gelände der ehemaligen Dortmunder Union-Brauerei noch fehlende Genehmigungsurkunde. Damit ist das rund 25 Millionen Euro schwere Grundstücksgeschäft endgültig unter Dach und Fach.
Die von der Stadt erworbene Immobilie umfasst das Gelände zwischen dem Bahndamm im Norden, der Rheinischen Straße im Süden, der Ritterstraße im Westen und der Brinkhoffstraße im Osten. Zum Kaufgegenstand gehören ebenfalls der „U“-Turm und das neue Bürogebäude. Der Eigentumsübergang ist für den 1. Juli.2007 terminiert. Bis dahin soll auch der Innenausbau für die DAK abgeschlossen sein, die das gesamte Bürogebäude mit Ausnahme des Erdgeschosses und des bereits vermieteten 6. Obergeschosses beziehen wird.
Über die Genehmigungsurkunde hinaus wurden in Anwesenheit von Notar Lutz Duvernell zwei weitere Verträge geschlossen. Dr. Gerhard Langemeyer und Bernhard Rebel, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Hofbräu, fixierten auch für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit in der Vermarktung des Geländes. So ist die Radeberger Gruppe bereit, das Gelände aktiv zu bewerben und Interessenten, die sich auf dem Gelände niederlassen wollen, an die Stadt Dortmund weiter zu reichen.
Ullrich Sierau und Thomas Schneider, Geschäftsführer der Dortmunder Brauereien GmbH, setzten schließlich ihre Namen unter ein Abkommen, nach dem Radeberger den von ihr renovierten Auerbachskeller für zirka zwölf Veranstaltungen pro Jahr kostenlos nutzen darf.
Bild: Immer wieder schön - der Rombergpark
OB-Initiative DortmundParks - Ein Projekt für die ganze Stadt
Dortmund, den 18.04.2007 - Die hervorragenden Qualitäten der Dortmunder Parks und Grünflächen zu einem beachteten Markenzeichen der Stadt werden zu lassen, die noch nicht ausgeschöpften Potenziale der Dortmunder Freiflächen zu entdecken und vielfältige, attraktive Angebote für heute und die Zukunft zu schaffen, sind die wesentlichen Ziele der OB-Initiative. Dr. Langemeyer hatte die Initiative in seiner Rede zum Haushalt 2007 angekündigt.
Parks und Grünflächen tragen in entscheidendem Maße zum Image der Stadt bei Besuchern und Gästen, zu einem lebenswerten Wohnumfeld für alteingesessene und neue Mitbürger und zu einem begehrten Wirtschaftsstandort bei. Daher gilt es, die Besonderheiten der Dortmunder Parks im Rahmen einer Kommunikationskampagne Bürgern und auch Gästen der Stadt zu verdeutlichen, neue Parkbilder und Parklandschaften zu inszenieren, für die Besucher der Parkanlagen eine breitgefächerte Palette an Angeboten für Freizeit, Spiel, Sport, Gesundheit und Erlebnis bereitzustellen und für Jung und Alt naturkundliche, landschaftsarchitektonische und gartenhistorische Bildung unterhaltsam zu vermitteln.
Die ‚Initiative DortmundParks’ ist darauf angelegt, in einem Zeitraum von Ende 2007 bis ins Jahr 2011 alle freiflächenbezogenen Aktivitäten im Dezernat für Kultur, Sport und Freizeit unter Federführung vom Regiebetrieb Stadtgrün und in Zusammenarbeit mit dem Dortmund-Marketing zu bündeln und zu koordinieren. Dabei soll in 13 Teilprojekten eng mit verschiedenen externen Partnern, wie Hochschulen, Medien und Fachorganisationen kooperieret werden.
Anlässlich der RUHR.2010 wird sich Dortmund unter dem Motto ‚Stadt der neuen Park- und Lebenskultur’ präsentieren können.