Langemeyer Online - Persönlich
Dr. Gerhard Langemeyer (SPD) wurde direkt von der Bürgerschaft gewählt und ist seit dem 1. Oktober 1999 als Oberbürgermeister Repräsentant aller Dortmunderinnen und Dortmunder. Der hauptamtliche Oberbürgermeister ist Vorsitzender des Rates der Stadt, in dem er Stimmrecht hat. Zudem leitet er die Verwaltung und ist somit Dienstvorgesetzter aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Dortmund.
Gerhard Langemeyer wurde am 13.02.1944 in Zehdenick (Kreis Gransee) geboren, ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Nach Studium der Kunstgeschichte, der klassischen Archäologie und Philosphie in Bonn, München, Berlin und Münster sowie Promotion zum Dr.phil. (1972) war Gerhard Langemeyer zunächst als Wissenschaftlicher Referent und Abteilungsleiter am Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster tätig. 1982 wurde ihm die Leitung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte übertragen, das seit 1983 an der Dortmunder Hansastraße zuhause ist.
1986 wurde Gerhard Langemeyer zum Beigeordneten der Stadt Dortmund für das Kultur- und Schuldezernat gewählt, 1992-1995 war er außerdem Sportdezernent. 1995 übernahm Langemeyer als Stadtkämmerer und Beigeordneter die Verantwortung für Finanzen, Personal, Organisation und Kultur bei der Stadt Dortmund, 1998 wurde er zum Stadtdirektor ernannt. 1999 wurde er zum Oberbürgermeister der Stadt Dortmund gewählt. Bei der Kommunalwahl 2004 wurde Dr. Langemeyer für weitere fünf Jahre als Oberbürgermeister bestätigt. Seine zweite und letzte Amtszeit endet am 20.10.2009.
„Er gehört zu Dortmund wie die Borussen zum Revier“
Das erlebt auch Dr. Gerhard Langemeyer nicht alle Tage. Der Oberbürgermeister war Samstag Vormittag eigens nach Huckarde gekommen, um die neu erbaute Hansa-Grundschule nebst Turnhalle einzuweihen. Nachdem sich Schulleiterin Klaudia Werthmann für dessen langjähriges Engagement bedankt hatte, brachte der Schulchor dem OB ein Ständchen der besonderen Art.
In Anlehnung an Marianne Rosenbergs Ohrwurm aus den 70ern „Er gehört zu mir, wie mein Name an der Tür“ sang der Chor „Er gehört zu Dortmund wie die Borussen zum Revier“.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 10.05.04
